05.08.2008 10:58

Hilfe für Rumänien: Feuerwehr und Rotes Kreuz stellen Notstromaggregate bereit

Die Überschwemmungen im Osten Europas haben in Rumänien, Moldawien und der Ukraine vieles Zerstört. Tausende Menschen haben ihre Unterkünfte verloren. Zur Unterstützung der Hilfsarbeiten vor Ort hat das Österreichische Rote Kreuz gemeinsam mit der Feuerwehr unter Koordination des Innenministeriums Hilfsmaßnahmen eingeleitet.

Team des Hilfstransports vom OÖ Roten Kreuz und der Feuerwehr

In den vom Hochwasser betroffenen Gebieten Rumäniens stehen nach der Katastrophe unzählige Häuser der Menschen unter Wasser und sind größtenteils von der Stromversorgung abgeschnitten. Um entsprechende Abhilfe zu leisten, lieferten das Landes-Feuerwehrkommando Oberösterreich und das OÖ Rote Kreuz insgesamt 14 Notstromaggregate nach Arad, nahe der ungarischen Grenze. Die Hilfsaktion wird vom Bundesministerium für Inneres koordiniert und finanziert. Nach heftigen Regenfällen und mehreren Dammbrüchen in Rumänien wurde am 29. Juli 2008 im Wege der Europäischen Union um internationale Hilfe seitens der rumänischen Behörden angesucht. Es sind ca. 26.000 ha Fläche überflutet, 8.941 Häuser nicht mehr bewohnbar und 99 Häuser völlig zerstört. Daher wurde vorrangig um Stromerzeuger zur vorübergehenden Stromversorgung für das provisorisch eingerichtete Lager, das sich im nordöstlichen Teil von Rumänien liegenden Katastrophengebiet befindet, angesucht. Die Notstromaggregate wurden letzten Freitag im Konvoi nach Arad gebracht und dem ansässigen Zivilschutzbeauftragten sowie der Feuerwache in Arad übergeben. Von dort aus werden die Stromerzeuger in den Krisenregionen verteilt.

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