12.08.2012 15:44

Erdbeben Iran: 210 Menschen aus den Trümmern gerettet

Der Iranische Rote Halbmond ist mit Suchhunden im Einsatz

Erdbeben Iran: 210 Menschen aus den Trümmern gerettet

Wien/Tabriz (Rotes Kreuz/Roter Halbmond) – Der Iranische Rote Halbmond ist nach dem schweren Erdbeben nahe der Stadt Tabriz seit gestern im Dauereinsatz. Die Behörden gehen von mindestens 250 Toten und mehr als 2.000 Verletzen aus. Insgesamt sind rund hundert Dörfer von dem Erdbeben betroffen. Sechs davon sind komplett zerstört.

Der Iranische Rote Halbmond – die Partnerorganisation des Österreichischen Roten Kreuzes – ist mit 800 Helferinnen und Helfern im Einsatz. 210 Menschen konnten aus den Trümmern gerettet werden.

 

„Wie bei jedem Erdbeben geht es in den ersten 48 Stunden darum, verschüttete Menschen zu bergen und Verletzte medizinisch zu versorgen. Der Iranische Rote Halbmond hat zahlreiche Suchhunde im Einsatz“, sagt Max Santner, Leiter der Internationalen Hilfe beim Österreichischen Roten Kreuz. „Parallel zu diesen Rettungsmaßnahmen hat der Rote Halbmond 3.000 Zelte in einem Sportstadion errichtet. Dort sind 16.000 Menschen untergebracht, deren Häuser durch das Beben zerstört wurden.“

 

Nach wie vor ist der Zugang in die betroffene Region aufgrund der zerstörten Infrastruktur nur schwer möglich. Bislang hat es mehr als 50 Nachbeben gegeben.
Das Österreichische Rote Kreuz ist mit den Kollegen des Iranischen Roten Halbmonds in Kontakt. „Wir haben sofort unsere Unterstützung angeboten“, sagt Santner. „Der Iranische Rote Halbmond ist gut ausgerüstet. Derzeit liegt kein Hilfsansuchen vor.“

 

Rückfragehinweis:
Mag. Thomas Marecek
Österreichisches Rotes Kreuz
Presse- und Medienservice
Mobil: +43 664 823 48 02
E-Mail: thomas.marecek(at)roteskreuz.at
http://www.roteskreuz.at

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