13.08.2012 14:17

Iran: Rettungskräfte im Dauereinsatz

Über 1.000 Rothalbmond-Mitarbeiter und Freiwillige helfen den Erdbebenopfern im Iran.

Zwei Beben der Stärke 6,3 und 6,4 und eine Vielzahl an Nachbeben haben im Iran eine unvorstellbare Katastrophe angerichtet.<br> <span style="font-style:italic">©IFRC</span><br/><br/><br/>
Zwei Beben der Stärke 6,3 und 6,4 und eine Vielzahl an Nachbeben haben im Iran eine unvorstellbare Katastrophe angerichtet.
©Fars News Agency/ IFRC


Im Nordwesten vom Iran sind ganze Dörfer zerstört, tausende Menschen sind obdachlos.<br> <span style="font-style:italic">©IFRC</span><br/>
Im Nordwesten vom Iran sind ganze Dörfer zerstört, tausende Menschen sind obdachlos.
©IFRC

Das Ausmaß mehrerer schwerer Erdstöße im Iran zeichnet jeden Tag ein dramatischeres Bild. Die Iranischen Rothalbmond-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berichten von aktuell 306 Toten, weitere 2.606 Menschen seien verletzt. Insgesamt leiden die Bewohnerinnen und Bewohner aus mehr als 200 Dörfern rund um die am meisten betroffenen Regionen Varzaghan, Heris, Ahar and Tabriz an den Folgen der Katastrophe.

 

Einige der Dörfer in der Region sind komplett zerstört. Zudem steigt die Gefahr von Seuchen, wird der Chef der Rettungsdienste, Gholamresa Masumi, zitiert. Die Gründe dafür sind unhygienische Bedingungen und durch Tierkadaver verseuchtes Wasser.

 

Roter Halbmond hilft

 

Die Katastrophenhilfeabteilung des Iranischen Roten Halbmonds konnte bislang über 48.000 Menschen in knapp 10.000 Zelten unterbringen. Dazu verteilten die Helfer binnen 48 Stunden Lebensmittel-Konserven, Kerosin-Öfen, Plastikkanister, Küchensets und Decken an die Obdachlosen. Das alles war nur durch die vielen Mitarbeiter und Freiwilligen möglich: 1080 Menschen mit 97 Rettungs- und 53 Katastrophenhilfe-Fahrzeugen und sechs Helikoptern helfen den Betroffenen der Erdbeben. Dazu sind 19 Suchhunde des Iranischen Roten Halbmonds vor Ort.

 

Spenden für die Betroffenen des Erdbebens: Konto 2.345.000 bei der PSK Kennwort "Erdbeben Iran" oder Online: Spenden Erdbeben Iran

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