07.04.2014 13:58

Sicher in die Freiluft-Saison starten

Rotkreuz-Frühlingstipps für Zweiradfahrer, Spaziergänger, Gartennutzer und Freizeitsportler.

Sicher in die Freiluft-Saison starten

Viel Frühlingssonne und angenehm warme Temperaturen erwarten uns am Wochenende und locken ins Freie. Mountainbikes und Motorräder werden ausgewintert, Wanderschuhe und Inline-Skater ausgepackt und auch die Kinder starten in die Fahrradsaison.

 

Zum Beginn der Freiluft-Saison schadet es nicht, rechtzeitig das Erste Hilfe-Wissen aufzupolieren. Egal ob es sich um Schürfwunden, Verstauchungen oder Heuschnupfen handelt, mit den Rotkreuz-Frühlingstipps sind Sie gesundheitlich auf der sicheren Seite. 


Eine Schattenseite der Fahrradsaison sind Stürze, die Schürfwunden oder schlimmer noch Knochenbrüche hinter sich herziehen können. „Etwa 3.000 Mountainbiker und 8.000 Inlineskater verletzen sich im Durchschnitt pro Jahr", warnt Dr. Wolfgang Schreiber, Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes. Besonnenes Verhalten und richtige Ausrüstung könnten Verletzungen und so manchen Sturz verhindern.

 

Knautschzone Körper

 

Leider sind schwere Unfälle auch ständige Begleiter der Zweirad-Saison auf Österreichs Straßen. Egal ob Motorrad, Moped, Roller oder Fahrrad, wichtig ist der ausreichende Schutz des Lenkers. Denn bei Zweirad-Fahrern ist, im Gegensatz zu PKW oder LKW, die Knautschzone meist der eigene Körper.

 

Die richtige Schutzausrüstung hilft daher - neben der Wahl der passenden Fahrtgeschwindigkeit - maßgeblich dabei, schwere Verletzungen zu vermeiden!

 

Vorsichtiges und vorausschauendes Fahren gilt vor allem für die einspurigen Verkehrsteilnehmer als bester Unfall-Schutz.

 

Sollte es trotz aller Vorbereitungen zu einem Unfall kommen, dann hilft es, Ruhe zu bewahren, die Unfallstelle abzusichern, um weitere Unfälle zu vermeiden - lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen und den Notruf absetzen. Erste Hilfe-Tipp bei Motorradunfällen

 

 

Heuschnupfen

 

Mit den ergrünenden Bäumen beginnt leider auch für manche Allergiker die Zeit des Heuschnupfens. Niesattacken, eine laufende Nase und tränende Augen sind für Allergiker die Folge, wenn sie in Kontakt mit Pflanzenpollen kommen. Im Frühjahr regen vor allem die Pollen von Bäumen wie zum Beispiel Birke, Erle, Hasel oder Esche den Körper zu verschnupften Abwehrreaktionen an. Tipps zur Linderung.

 

Vorsicht ist bei all der im Frühling herrschenden Blütenpracht angebracht. Denn Pflanzen wie Goldregen oder Maiglöckchen locken zwar mit bunten Farben, sind aber vor allem für Kinder hochgiftig und gefährlich.

 

An die Möglichkeit einer Vergiftung sollten Eltern dann denken, wenn ihr Kind Symptome wie zum Beispiel Bewusstseinsstörungen, Rauschzustände, Übelkeit oder Erbrechen zeigt.

 

 

 

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