14.11.2014 11:13

25 Jahre Kinderrechte

Jugendrotkreuz zum Welttag der Kinderrechte am 20. November

25 Jahre Kinderrechte

Wien (Jugendrotkreuz) – „Kinder und Jugendliche brauchen Schutz und Unterstützung. Es ist die Aufgabe von uns allen, diesen Schutz zu bieten und sie in ihrer Entwicklung zu fördern“, sagt Renate Hauser, Generalsekretärin des Österreichischen Jugendrotkreuzes. Seit 25 Jahren ist die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen gültig, ebenso lang ist in Österreich Gewalt in der Erziehung verboten.

 

Eines der vier Grundprinzipien der Kinderrechtskonvention besagt, dass jedes Kind ein angeborenes Recht auf Leben, Überleben und auf bestmögliche Entwicklungschancen hat. „Unsere ganz besondere Hilfe und Unterstützung brauchen Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern in ein fremdes Land kommen. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge müssen die Betreuung bekommen, die sie benötigen und die ihnen zusteht“, so Hauser. „Hier hat Österreich dringenden Handlungsbedarf.“

 

Ein weiteres Grundprinzip ist die Beteiligung junger Menschen bei Entscheidungen, die sie selbst betreffen. Das Österreichische Jugendrotkreuz hat aus der gemeinsamen Arbeit mit Kindern eine „Kindercharta“ entwickelt: ein 10-Punkte-Programm, das ganz klar zeigt, welche Bedürfnisse und Wünsche Kinder in Österreich haben. „In der ‚Jugendcharta‘ haben wir die Anliegen von Jugendlichen festgeschrieben. Jugendliche aus ganz Österreich waren aktiv in die Erarbeitung der Charta eingebunden,“ so Hauser. „Jugendliche wollen, dass ihre Meinung gehört wird und wir ihnen zutrauen, Verantwortung zu übernehmen.“

 

Die Kinder- und Jugendcharta ist zum Download unter www.jugendrotkreuz.at/kindercharta und www.jugendrotkreuz.at/jugendcharta zu finden.

 

Rückfragehinweis:
Mag. Petra Griessner
Österreichisches Jugendrotkreuz
Presse- und Medienservice
Tel.: +43 1 589 00-357
Mobil: +43 664 823 48 87
E-Mail: petra.griessner(at)roteskreuz.at
www.jugendrotkreuz.at

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