29.04.2019 09:21

Einsatzkräfte übten auf der Baustelle Grautschenhof des Semmering-Basistunnels

Beim Bau des Semmering-Basistunnels wird Sicherheit groß geschrieben: Einmal jährlich wird daher auf allen Baustellen des Semmering-Basistunnels der Ernstfall geübt, so auch am Freitag, 26. April 2019, auf der Baustelle Grautschenhof.

Einsatzkräfte übten auf der Baustelle Grautschenhof des Semmering-Basistunnels
Foto(s): ÖBB/Ebner

Das Zusammenspiel zwischen ÖBB, Baufirma und Einsatzkräften funktionierte reibungslos. Verletze Personen aus dem brennenden Tunnel zu retten – mit einer Zugangssituation über zwei 100 Meter tiefe Schächte - war das herausfordernde Ziel des Übungseinsatzes, den die Rettungsteams bravourös meisterten.

Das Rettungskonzept beim Semmering-Basistunnel hat sich auch bei dieser Übung wieder bewährt: Auf der Baustelle wurde seit Baubeginn ein inneres Rettungsteam ausgebildet. Unterstützend sind bei Bedarf weitere Einsatzkräfte, allen voran die Feuerwehren, für den Einsatz gefordert. Man spricht von einem äußeren Rettungsteam. Eine Sicherheitszentrale erfasst laufend, welcher Mineur, Ingenieur oder Geologe sich gerade im Schacht befindet.

Das Rote Kreuz Bruck-Mürzzuschlag war mit 7 Rettungssanitätern und 3 Einsatzfahrzeugen bei dieser Übung involviert.

socialshareprivacy info icon