03.07.2017 09:04

LANDESJUGENDBEWERB 2017

Leben retten ist keine Frage des Alters, sondern der richtigen Einstellung.

LANDESJUGENDBEWERB 2017

In der Rathausgalerie und am Sparkassenplatz brechen Personen zusammen, ein Arbeiter stürzt bei der Talstation der Hungerburgbahn bei Reinigungsarbeiten auf den harten Boden, ein Student zieht sich eine stark blutende Wunde am Unterarm zu. Gott sei Dank nicht real, sondern professionell nachgestellt. Wie richtig geholfen wird zeigen 270 Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren – für sie eine Selbstverständlichkeit. „Helfen ist ganz einfach“, sind sie sich einig und zeigten dies gekonnt den interessierten Passanten in Innsbruck. 

 

Kräfte messen unter Tirols Jugendlichen – aber sie lassen nicht die Muskeln sprechen, sondern ihr Herz. Wenn es ums Helfen geht, zeigen sie Hilfsbereitschaft, Mut und jede Menge Zivilcourage. Und das nicht nur beim Bewerb der Rotkreuz-Jugend in Innsbruck, sondern auch im Alltag!

 

49 Gruppen aus allen Bezirken – und damit gut 270 Jugendliche – werden an spektakulären Bewerbsstationen, verteilt über das gesamte Stadtgebiet von Innsbruck, mit verschiedensten Unfallszenarien konfrontiert. Realitätsnah geschminkte Figuranten lassen die Situationen täuschend echt wirken. „Die gestellten Szenen sind in der Realität durchaus auch bereits vorgekommen. Vom Freizeit- über den Arbeitsunfall, Knochenbrüche bis hin zur schweißtreibenden Reanimation bei einem Kreislaufstillstand – alles wurde perfekt bewältigt.“, so Helmut Kometer, Leiter der Rotkreuz-Akademie in Tirol.

 

Helfen ist für diese Jugendlichen eine Selbstverständlichkeit

„Unsere Rotkreuz-Jugend schaut nicht weg, wenn Hilfe benötigt wird. So viel Hilfsbereitschaft und Motivation wie bei diesem Bewerb sieht man selten“, so Michael Glahn, Landesjugendreferent des Tiroler Roten Kreuzes. „Eigentlich sind hier alle Teilnehmer Sieger. Sie können Leben retten und im Ernstfall einen kühlen Kopf bewahren. Sie sind auch alle gemeinsam ein Team – die Jugend des Roten Kreuzes Tirol und damit der Nachwuchs für den Rettungsdienst.“ 

 

„Ich bin überwältigt, wie professionell die jungen Leute Leben retten können – sowohl einzeln als auch in der Gruppe. Die gestellten Stationen wurden sehr professionell abgearbeitet. Auch aus psychologischer Sicht haben sie einiges zu bieten – im Ernstfall wünsche ich mir ebenfalls eine so professionelle Versorgung, wie sie hier gezeigt wurde.“, so Dr. Robert Moser, Präsident des Roten Kreuzes Tirol.


Größte Veranstaltung des Roten Kreuzes Tirol

150 Betreuer der Jugendgruppen, über 150 Bewerter, Experten für realistische Unfalldarstellung, "Unfallopfer", Auswerter und weitere Mitarbeiter aus ganz Tirol – insgesamt weitere 120 Personen – sorgten für einen reibungslosen Bewerb, der von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Rotkreuz-Bezirksstelle Innsbruck Stadt ausgezeichnet vorbereitet wurde. Damit handelt es sich um die größte Veranstaltung im Roten Kreuz Tirol im heurigen Jahr.

 

Weitere Fotos gibt es hier.

 

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