05.02.2014 09:45

Kematen errichtet neues Blaulichtzentrum

Standort geklärt - Verträge unterschrieben - Zentrale für Rotes Kreuz, Feuerwehr, Polizei fix

Kematen errichtet neues Blaulichtzentrum
Bezirksstellenleiter Günther Ennemoser, Bürgermeister Rudolf Häusler, Landespolizeikommandant Helmut Tomac

Nach intensiven Verhandlungen ist es jetzt fix: In Kematen wird in den nächsten Monaten eine moderne Einsatzzentrale für Rotes Kreuz, Feuerwehr und Polizei gebaut. "Die Standortfrage ist geklärt, die Verträge unterschrieben, das neue Blaulichtzentrum wird jetzt Realität. Damit können wir bei Unfällen und Katastrophen rasch für Hilfe sorgen", zeigt sich Kematens Bürgermeister Rudolf Häusler zufrieden.

 

Nach intensiven Vorarbeiten soll mit dem Bau des neuen Sicherheitszentrums bereits diesen Herbst begonnen werden, die Fertigstellung ist für 2015 geplant.

Als bestmöglicher Standort wurde eine Fläche beim Kreisverkehr ins Sellraintal ausgewählt, für die Parkflächen wurde ausreichend Platz berücksichtigt. Entsprechendes Lob für diese Entscheidung gab es deshalb auch von Rotem Kreuz, Feuerwehr und Polizei. Eine gemeinsame Zentrale unter einem Dach erleichtere im Ernstfall die Koordination und spare auch Zeit. "Damit sind die Hilfskräfte noch schneller am Einsatzort. Und im Fall des Falles zählt einfach jede Minute", weiß Häusler.

 

Die Kosten für das neue Blaulichtzentrum in Kematen werden mit rund fünf Millionen Euro beziffert, seitens des Landes Tirol wird das regional wichtige Bauvorhaben ebenfalls unterstützt. Nach Inbetriebnahme zahlen die Rettungsorganisationen eine Miete an die Gemeinde. "Sicherheit in jeder Hinsicht ist ein hohes Gut. Wer rasch hilft, hilft doppelt. Deshalb ist das neue Blaulichtzentrum für die gesamte Region ein wichtiger Stützpunkt", so Häusler.

 

Rot Kreuz Bezirksstellenleiter Günther Ennemoser: "Für die Zusammenarbeit mit den anderen Einsatzorganisationen ist ein solches Blaulichtzentrum eine ideale Lösung. Das Rote Kreuz freut sich schon auf den Einzug in das Gebäude, damit haben die Mitarbeiter wieder zeitgemäße Räumlichkeiten und wir sind für die nächsten Jahre gut gerüstet.

 

Bild: Bezirksstellenleiter Günther Ennemoser, Bürgermeister Rudolf Häusler, Landespolizeidirektor Helmut Tomac (Foto: Denise Daum)

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