24.09.2019 14:35

Gesetzesbeschluss: Rotkreuz-Forderung zum Blutsicherheitsgesetz erfüllt

Die Novelle sorgt künftig für mehr Versorgungssicherheit mit Blutkonserven.

Gesetzesbeschluss: Rotkreuz-Forderung zum Blutsicherheitsgesetz erfüllt

Findet sich kein Arzt, keine Ärztin um eine Blutspendeaktion zu betreuen, so musste diese in der Vergangenheit aufgrund gesetzlicher Vorgaben abgesagt werden. Künftig können die Zulassung zur Blutspende in Österreich auch speziell geschulte diplomierte Pflegepersonen übernehmen, wie das in vielen Ländern bereits der Fall ist. Möglich macht das die aktuelle Anpassung des Blutsicherheitsgesetzes, mit der jetzt eine wichtige Rotkreuz-Forderung umgesetzt wird. Die Gesetzesänderung wurde am 19. September vom Nationalrat beschlossen.

„Die neuen Bestimmungen sind eine notwendige Verbesserung im Sinne der Patienten, die auf lebensrettende Blutkonserven angewiesen sind“, sagt Generalsekretär Michael Opriesnig. Aufgrund des Ärztemangels mussten in der Vergangenheit bis zu rund 10 Prozent aller Blutspendeaktionen im Osten des Landes abgesagt werden. Das Rote Kreuz erwartet sich durch die Änderung künftig mehr Blutspendeaktionen durchführen zu können.

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