29.09.2018 18:11

Hilfe nach dem Erdbeben in Indonesien

Tsunami fordert Menschenleben

Hilfe nach dem Erdbeben in Indonesien
Das Indonesische Rote Kreuz hilft (Archivbild).

Nach einer Reihe mehrerer Erdbeben am vergangenen Freitag (28.09.2018) kam es zu einem Tsunami in Indonesien. Dabei wurde die Insel Sulawesi besonders schwer getroffen. Das stärkste Beben soll eine Stärke von 7,7 gehabt haben. Über 400 Menschen kamen ums Leben, Häuser wurden zerstört und Tausende Menschen flohen vor den Wassermassen. Das Indonesische Rote Kreuz befindet sich im Einsatz und wird dabei von der Föderation (IFRC) unterstützt. Auch das Österreichische Rote Kreuz steht bereit, sollte seine Hilfe gebraucht werden.

Das Ausmaß des Tsunamis und des Erdbebens auf der indonesischen Insel Sulawesi ist noch nicht absehbar. Mehr als 1,5 Millionen Menschen sind betroffen, hunderte Häuser wurden zerstört, die Infrastruktur stark beschädigt. Die Stromversorgung und die Kommunikation wurden unterbrochen.

 

Das Indonesische Rote Kreuz ist seit Beginn der Katastrophen im Einsatz. „Das Wichtigste sind jetzt Such- und Rettungsaktionen, denn in den ersten 48 Stunden ist die Chance Überlebende zu finden noch gut. Danach sinkt sie dramatisch“, sagt Walter Hajek, Leiter der Internationalen Zusammenarbeit des Österreichischen Roten Kreuzes. 

Die Flutwelle brachte gewaltige Wassermassen mit sich, die besonders die Provinz Donggalamit ihren Städten Palu und Mamuju schwer beschädigten. Etliche Häuser wurden von den hereinbrechenden Wassermassen schwer beschädigt oder teilweise komplett zerstört und weggespült. Alleine im Distrikt Donggala könnten bis zu 300.000 Menschen direkt durch den Tsunami betroffen sein. 

Laut indonesischer Behörden über 400 Menschen getötet worden sein. Weitere Hunderte sind verletzt und werden in Krankenhäusern und Notunterkünften medizinisch versorgt. Es wird erwartet, dass die Zahlen der Verletzten und Getöteten weiter steigen. Der Flughafen auf Sulawesi wurde geschlossen und die Kommunikationsmöglichkeiten sind zusammengebrochen. Ein genaues Ausmaß der Zerstörung wird weiterhin ermittelt. 

Rotes Kreuz im Einsatz auf Sulawesi

Das Indonesische Rote Kreuz (PMI) befindet sich zur Versorgung der vielen betroffenen Menschen im Einsatz und wird dabei von der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) unterstützt. Experten Teams wurden zur Suche nach Vermissten, Verschütteten entsandt und sollen Verletze betreuen und behandeln. Auch wurden nach dem Tsunami Nothilfepakete zur Verteilung durch Rotkreuzhelfer geschickt. Hunderte Decken, Matratzen und Trinkwasserkanister sollen an die betroffene Bevölkerung auf Sulawesi verteilt werden. Zusätzlich wurden Wassertrucks geschickt, um die Menschen mit frischem Trinkwasser zu versorgen. 

Das Rote Kreuz ersucht um Spenden

IBAN: AT57 2011 1400 1440 0144
Kennwort: Katastrophenhilfe online: https://www.roteskreuz.at/spenden/online-spende/spendenzweck/SKATAS 

 

 

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