07.04.2009 10:00

Erdbeben in Italien

Spendenaufruf: Die Nothilfe für die Erdbebenopfer in den Abruzzen läuft auf Hochtouren.

Erdbeben in Italien

In den Abruzzen erschweren Nachbeben im Verlauf der Nacht und Regen die Suche nach Verschütteten und die Situation der Betroffenen.

 

Derzeit wird von 179 Toten ausgegangen, mehr als 30 Menschen werden noch vermißt. Etwa 1500 Verletzte wurden versorgt, 70.000 Menschen sind obdachlos und bei Verwandten und Freunden, in Hotels und in Zeltlagern untergekommen.

 

Das Italienische Rote Kreuz ist mit zahlreichen Helfern in der Bebenregion im Einsatz - Schwerpunkte sind die Versorgung und der Transport von Verletzten, die Versorgung von Betroffenen mit Mahlzeiten sowie Krisenintervention und die Suche nach Verschütteten mit Suchhunden.

 

16 Suchhunde-Staffeln des Italienischen Roten Kreuzes sind in der zerstörten Stadt im Dauereinsatz. 24 Stunden nach dem Beben konnten zwei Verletzte geborgen werden.

 

Staatliche und zivile Stellen haben neben der akuten Hilfe vor Ort auch großangelegte Hilfsaktionen und Finanzmittel für den Wiederaufbau in der betroffenen Region angekündigt.

 

Das Österreichische Rote Kreuz hat seine Unterstützung mit Hilfsgütern und auch Personal angeboten; derzeit liegen weder von Seiten des Italienischen Roten Kreuzes noch von staatlicher Seite internationale Hilfsansuchen vor. Mögliche internationale Hilfe wird im Bereich von Unterbringung und Betreuung von Bebenopfern erwartet.

 

Das Österreichische Rote Kreuz ruft um Spenden für die Betroffenen des Erdbebens in Italien auf: PSK 2.345.000 Kennwort "Erdbeben Italien", oder online: Spende.roteskreuz.at

 

Fotogalerie zum Erdbeben

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