02.10.2019 14:01

N-RTW in Bludenz in den Dienst gestellt

Der Rettungsdienst ist im Wandel – darauf reagiert auch das Rote Kreuz Vorarlberg. Im Herbst 2018 startete in Feldkirch das Projekt „N-RTW“. Nach sechs Monaten Probephase wurde im Frühjahr 2019 der reguläre Dienstbetrieb aufgenommen. Als nächste Abteilung wurde mit 1. Oktober 2019 die Rotkreuz-Abteilung Bludenz mit dem N-RTW ausgestattet.

N-RTW in Bludenz in den Dienst gestellt
Erste Dienstmannschaft des Bludenzer N-RTW (Michael Bösch und Andreas Gabl) mit Kdt. Achim Dünser.

Qualifizierte Mitarbeiter entsprechend eingesetzt

Auf dem sognannten N-RTW sind Mitarbeiter mit der höchsten Kompetenz (Notkompetenz Arzneimittel und Venenzugang) eingesetzt. Diese Mitarbeiter werden zu Notfällen gerufen, zu denen bis dato ein Notarzt mitalarmiert wurde, obwohl dieser nicht immer notwendig ist. Notfallsanitäter mit Notkompetenz dürfen Infusionen und gewisse Medikamente verabreichen - somit werden die Notärzte entlastet.

 

Motivation in Aus- und Fortbildung steigt

Durch die Installation des N-RTW hat sich in der Rotkreuz-Abteilung Bludenz auch die Motivation an Aus- und Fortbildungen gesteigert. Das Interesse an der Ausbildung zum Notfallsanitäter ist größer denn je. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass die ehrenamtlichen Mitarbeiter dem Roten Kreuz länger erhalten bleiben, da der zeitliche Aufwand der Ausbildung bis zum Notfallsanitäter mit Notkompetenz über mehrere Jahre wesentlich höher ist.

 

 

 

 

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