02.02.2019 07:24

Wiener Rotes Kreuz ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein entscheidendes Kriterium in der Beurteilung von Dienstgebern.

Wiener Rotes Kreuz ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber
v.l.n.r. Alexander Preyer, Personalmanagement; Juliane Bogner-Strauß, BM für Frauen, Familie und Jugend; Alexander Tröbinger, Kommunikation und Marketing (Bild © Harald Schlossko)

„Die ausgezeichneten Arbeitgeber sind wichtige Botschafter für dieses Thema. Ihre Leistungen im Bereich der Familienfreundlichkeit sind Vorzeigebeispiele, die auch andere Betriebe und Institutionen motivieren sollen“, so die Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend, Juliane Bogner-Strauß, anlässlich der Zertifikatsverteilung. Ende Jänner wurden in der Aula der Wissenschaften 112 österreichische Unternehmen, Hochschulen und Pflegeeinrichtungen für ihre Maßnahmen zu mehr Familienfreundlichkeit ausgezeichnet.

 

Das Wiener Rote Kreuz ist unter den Ausgezeichneten. Dem ging ein Auditprozess voraus, der in den vergangenen Monaten durchgeführt wurde. KollegInnen aus unterschiedlichen Bereichen, dem Betriebsrat und dem Personalmanagement haben an diesem Audit teilgenommen und familienfreundliche Initiativen erhoben bzw. definiert. „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist längst kein nice-to-have mehr und wird stets ein work-in-progress bleiben“, ist Alexander Preyer überzeugt, „sie steigert die Zufriedenheit der MitarbeiterInnen und die Identifikation mit der Organisation wird gestärkt.“

 

Eine vom Bundesministerium in Auftrag gegebene Studie zeigt auch, dass familienfreundliche Unternehmen im Durchschnitt zehn Prozent mehr Bewerbungen pro ausgeschriebene Stelle haben. Deshalb wird fortan das Logo „berufundfamilie“ bei den Job-Inseraten mitkommuniziert. Auch via Website weisen wir darauf hin, dass wir das Audit positiv absolviert haben. Anlässlich der Prämierung ist eine umfassende Broschüre produziert worden, in der die ausgezeichneten Unternehmen auf einer Seite porträtiert werden. Die Ausarbeitung von flexiblen Arbeitszeitmodellen (Teilzeit) ist eine jener umgesetzten Maßnahmen, die im Audit überzeugt haben. Weitere Maßnahmen wurden laut Zielvereinbarung mit den Auditoren definiert: Zusätzliche Flexibilisierungsstrategien, Pflegefreistellung und mobiles Arbeiten sind jene Themen, die bis zum nächsten Audit in konkreten Schritten definiert werden.

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