Was sind die Aufgaben von ErsthelferInnen?

Dass Erste Hilfe zu leisten gar nicht so furchteinflößend ist und was es mit dem RÜBNARS auf sich hat, erfahren Sie hier.

 

Ersthelferinnen und Ersthelfer sind, wie der Name schon sagt, jene Menschen, die in Notfällen als Erste helfen. Daraus könnte man jetzt schließen, dass das jene Personen sind, die Unfälle oder Erkrankungen zuerst bemerken, denn Erste-Hilfe leisten kann – JEDE und JEDER.

 

Leider weit gefehlt. Angst macht drei Viertel der möglichen Ersthelferinnen und Ersthelfer zu „Sicherheitshalber-nichts-bemerkt-Habenden" und „Absolut-ganz-dringend-weg-Müssenden".
Diese Angst zu nehmen ist die wichtigste Aufgabe von Erste-Hilfe-Kursen!

 

Es gibt einen einfachen Trick, mit dem können Sie die Rolle ganz einfach wechseln: Von einer „Ich-kann-mich-nicht-erinnern-Person" hin zum „Erste-Hilfe-leistenden-Menschen".
Denn so geht es wohl jedem: Wenn mir etwas passiert, wünsche ich mir sehr dringend, dass es Menschen gibt, die mich fragen, ob sie mir helfen können und das nötigenfalls auch tun.

 

Kennen Sie den RÜBNARS?

Nein, das ist kein armer Kerl, der eine (noch dazu falsch geschriebene) Nase in Form einer Rübe hat sondern ein Akronym für:

  • R-uhe bewahren!
  • Ü-berblick verschaffen!
  • B-lutungen stillen!
  • N-otruf absetzen lassen!
  • A-temwege freihalten!
  • R-eanimation vorbereiten!
  • S-onstige Versorgung!

Kommen Sie zu einem Notfall, lassen Sie den RÜBNARS einfach in Ihrem Kopf durchlaufen:

R-uhe bewahren!

Atmen Sie drei Mal tief durch, ehe Sie an Handlungen denken. Sammeln Sie Ihre Gedanken und machen Sie sich bewusst, was GENAU jetzt wichtig(er) ist. Wenn Sie entschieden haben, und das ist Ihre ganz persönliche Entscheidung in genau dieser einen Situation, helfen zu wollen, dann gehen Sie nicht weiter sondern verschaffen Sie sich eine Überblick.

Ü-berblick verschaffen!

Überlegen Sie, wo Sie sich befinden, und vor allem, welche Gefahren Ihnen und dem Menschen, dem Sie helfen wollen, drohen. Überlegen Sie, ob die Gefahren für Sie beherrschbar sind. Auch das ist eine Entscheidung, die nur Sie für sich treffen können. Denn sie ist abhängig von Ihrer Kleidung, von Ihrer Ausbildung und von Ihrer körperlichen Konstitution.

B-lutungen stillen!

Blut ist wichtig für den Transport des Sauerstoffes im Körper. Ist zu wenig Blut vorhanden, funktioniert der Körper nicht und es kann zu lebensgefährdenden Situationen kommen.

N-otruf absetzen lassen!

Telefonieren ist jeder Person und jedem Menschen zumutbar. Speichern Sie die Telefonnummer 144 unter Rettung in Ihr Mobiltelefon.

A-temwege freihalten!

Sind die Atemwege blockiert, kann kein Sauerstoff in den Körper gelangen, der Zustand der verunglückten Person wird lebensbedrohend.

R-eanimation vorbereiten!

Das Herz pumpt das mit Sauerstoff angereicherte Blut durch den Körper. Menschen, die nicht atmen und deren Herz nicht ausreichend pumpt sind in großer Gefahr. Die Reanimation gehört zu jenen Dingen, die in Erste Hilfe-Kursen zu üben sind.

S-onstige Versorgung!

Dazu zählen die Wundversorgung und die Basismaßnahmen.

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