Fortbildungen für Diplompflegepersonen §63 GuKG

Inhaltsverzeichnis

Kurse für Einzelpersonen

Geschlossene Kurse für Gruppen / Unternehmen


Anmerkung: Alle Kurse im ersten Teil des Inhaltsverzeichnisses (Kurse für Einzelpersonen) sind selbstverständlich auch für geschlossene Gruppen oder Unternehmen durchführbar! Hierzu wenden Sie sich bitte direkt an Frau Erika Köcher Tel.: +43 (0)1 79 580 6102 | E-Mail: e.koecher@wrk.at.


Fit2competence

Modul 1: Bewerbungskompetenz

  • Worauf wird in der Bewerbung besonderen Wert gelegt?
  • Wie läuft ein Assessmentverfahren ab?
  • Wie kann ich im Vorfeld für das Bewerbungsgespräch mehr Sicherheit gewinnen?

Inhalt

  • Formen verschiedener Bewerbungsverfahren, Rollenspiel, geführter Dialog

Anmerkung

  • Fortbildung nach §63 GuKG

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Fit2competence

Modul 2: Schreibwerkstatt

  • Wie recherchiere ich Literatur für meine Abschlussarbeit, welche wissenschaftliche Datenbanken stehen mir im Pflegebereich zur Verfügung?
  • Worauf muss ich bei der richtigen Zitierweise achten?
  • Wie formatiere ich einen Text?

Inhalt

  • Datenbanken und Literatursuche, Zitierregel, Grundlagen der Formatierung

Anmerkung

  • Fortbildung nach §63 GuKG

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Fit2competence

Modul 3: Pflegedokumentation

  • Der Wiedereinstieg in die Berufstätigkeit braucht Vorbereitung, wie mache ich mich auf den aktuellen Stand in der Pflege fit?
  • Was brauche ich an Auffrischung für meine zukünftige Berufspraxis?

Inhalt

  • Rechtliche Vorgaben, Dokumentationssysteme, Formulierungshilfen,

Anmerkung

  • Fortbildung nach §63 GuKG

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Aktivierungsarbeit mit älteren Menschen: Die geistige und körperliche Fitness erhalten

Hauptziel der Aktivierungsarbeit ist der Erhalt oder sogar die Verbesserung der Autonomie und der Selbstversorgungskompetenz zur Vermeidung einer Pflegebedürftigkeit. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist die Steigerung der selbst definierten Lebensqualität in der zweiten Lebenshälfte, außerdem die emotionale Stabilisierung und die Vermittlung von Zukunftsperspektiven zur weiteren Lebensgestaltung.

Inhalt

Vorstellen der Methodenvielfalt der Sensorischen Aktivierung

Auszugsweise Vertiefung in

  • Motogeragogik
  • Ganzheitliches
  • GedächtnistrainingLebensraum- und Alltagsgestaltung

Anmerkung

  • Fortbildung nach §63 GuKG

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Mit-Menschen in der Krise: An der Seite von akut Trauernden

Trauernde Mitmenschen nach einem Todesfall zu begegnen stellt uns oftmals vor große Herausforderungen. Treffen wir auf Menschen in solch einer existentiellen Krise, laufen die sonst Sicherheit gebenden Routinen ins Leere und wir stehen orientierungslos vor dieser Erschütterung, die der Tod oft mit sich bringt. Ein wichtiger erster Schritt ist es, die eigene Betroffenheit in solch einer Begegnung anzuerkennen.

Durch das Angebot von konkreten Hilfestellungen und Kompetenzen sollen künftige Begegnungen in authentischer Weise möglich werden.

Inhalt

Das Einmaleins der Notfallpsychologie

  • Die perimortale Trauerbegleitung
  • Trösten ist oft Vertrösten
  • Das Trauma der Seele
  • Die Kraft der Sprachlosigkeit
  • Normalisieren und Stabilisieren
  • Der Halt im Schuldgefühl
  • Umgang mit der eigenen Betroffenheit

 

Das Seminar lädt dazu ein, innere Prozesse von akut trauernden Menschen zu verstehen und sichtbar zu machen.

Anmerkung

  • Fortbildung nach §63 GuKG

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Schmerzerkennung und nichtmedikamentöse Maßnahmen bei dementen Menschen

Schmerz ist ein wichtiges und nicht wegzudenkendes Gefühl der Menschen. Schmerz ist ein elementares Zeichen unseres Körpers und ein Warnsignal, welches unbedingt erkannt und behandelt werden sollte. Vor allem bei Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, wird ihr Verhalten oftmals falsch interpretiert und als "Unangepasstes Verhalten" beschrieben, dabei hat genau diese Gruppe von Menschen nicht die Möglichkeit Schmerz verbal auszudrücken.

Umso wichtiger ist es, Schmerz zu erkennen.

Sie bekommen einen großen Teil von nicht medikamentösen Maßnahmen vorgestellt, welche Sie unterstützend anwenden können um Schmerzen bei Patient*innen, Bewohner*innen, Angehörige oder Bekannte zu lindern.

Inhalt

  • Zahlen, Daten und Fakten zum Thema Demenz und Schmerz,
  • Was ist Schmerz? Definition akut und chronisch und Schmerzgedächtnis
  • Wie und Wo entsteht Schmerz - was macht er mit uns
  • Medikamentöse Möglichkeiten kurz vorstellen - anhand WHO Schema
  • Schmerzerfassung mit den verschiedenen Skalen vorstellen
  • Nicht medikamentöse Maßnahmen zur Schmerzlinderung inkl. komplementärer Maßnahmen.

Anmerkung

  • Fortbildung nach §63 GuKG

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Empathie und Wertschätzung in der Pflege

Wertschätzung äußert sich in der Kommunikation- der aktiven und der passiven. PatientInnen, die Hektik, Frust und Stress der pflegenden Personen spüren und nicht „gehört“ werden, spüren selbst Unsicherheit, Angst und in weiterer Folge Aggression. Diese wirkt sich wiederum auch auf die pflegenden Personen aus. Diesen Teufelskreis zu durchbrechen, zu versuchen mit Mitteln der Kommunikation Vertrauen und Sicherheit aufzubauen, hilft beiden Seiten die täglichen Interaktionen zu verbessern. Die Fortbildung bietet eine Plattform mit Hilfsangebot, zum Erfahrungsaustausch und Erweiterung der persönlichen Kompetenzen.

Inhalt

  • Theorie- Wiederholung der Kommunikationsarten (Schulz von Thun, Watzlawick)
  • Anhand von Beispielen als Patient selbst zu erfahren, wie wertschätzender Umgang mich selbst positiv beeinflusst.
  • Gruppenarbeiten zur Erstellung einer persönlichen Wertetabelle
  • Tipps aus der Praxis, wie gehe ich mit „schwierigen“ bzw. herausfordernden Patient*innen und Angehörigen um

Anmerkung

  • Fortbildung nach §63 GuKG

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Umgang mit sexuellen Anzüglichkeiten im Arbeitsumfeld

Eine Grenzverletzungen liegen vor, wenn Verhaltensweisen gesetzt werden, die die Würde der betroffenen Person verletzt oder dies bezweckt, die für die betroffene Person unerwünscht, unangebracht und anstößig ist und dadurch für diese Person ein einschüchterndes, feindseliges, entwürdigendes, beleidigendes oder demütigendes Umfeld schafft oder dies bezweckt.

Inhalt

  • Der erste Schritt zur Bewältigung einer Grenzverletzung liegt schon darin zu erkennen, dass es eine solche ist.
  • Begriffsdefinition: sexueller Übergriff
  • Ursachen und Folgen für Betroffene
  • Präventionsmaßnahmen

Anmerkung

  • Fortbildung nach §63 GuKG

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Humor in der Pflege

Lachen verbindet – Lachen bewegt. Humor in der Pflege bedeutet, eine neue Leichtigkeit und Freude zu erlangen im Umgang mit den Herausforderungen des Berufsalltags. In tristen Situationen und bei unüberwindlich scheinenden Problemen ist Lachen oft die beste Medizin. Lachen bringt Fürsorglichkeit und Unbeschwertheit zusammen. Mit Witz und Humor sehen Sie Situationen aus einem neuen Blickwinkel und unterbrechen Ihre vertrauten Muster. Humor zeigt sich im beruflichen Alltag in einer heiteren Gelassenheit. Das Arbeitsklima und die Beziehungen zu KollegInnen kann sich durch die Fähigkeit, andere zum Schmunzeln zu bringen, positiv verändern. Darf es sogar Spaß machen? Humor schafft Verständnis und Respekt für einander, baut Freundschaften auf, entlädt Spannungen und hilft bei der Bewältigung von Krisen.

Zielgruppe

  • Interessierte aus allen Berufsgruppen im Sozial- und Gesundheitsbereich

Inhalt

  • die „Regeln der Komik“ kennen lernen
  • Humor als Kraftquelle entdecken
  • mit einem Lachen auf die großen und kleinen Ärgernisse im Berufsalltag blicken
  • mit einem Augenzwinkern die Fehler anderer betrachten
  • über sich selbst lachen – sich nicht so ernst zu nehmen
  • den eigenen Humorstil entdecken

Anmerkung

  • Fortbildung nach §63 GuKG

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Delegations- und Subdelegationszusammenhänge im Bereich des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege

Die Zahl der im pflegerischen Bereich oder Nahbereich tätigen Berufsgruppen wächst beständig. Die Hauptverantwortung für den Pflegeprozess obliegt jedoch auch weiterhin dem gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege. Gleichfalls bestehen bei einzelnen Delegations- bzw. Subdelegationszusammenhängen unterschiedlichste formelle und materielle rechtliche Rahmenbedingungen. Diese Zusammenhänge sollen praxisnah und anhand der aktuellen rechtlichen Situation näher erläutert werden.

Zielgruppe

  • Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen

Inhalt

  • Gesetzliche Rahmenbedingungen der Delegation von pflegerischen Kernkompetenzen
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen der Delegation und Subdelegation im Rahmen der Kompetenzen bei medizinischer Diagnostik und Therapie
  • Welche Dokumentations- Aufsichts- und Anleitungspflichten bestehen bei den jeweiligen Delegations- und Subdelegationszusammenhängen
  • Konsequenzen einer mangelhaften Delegation bzw. Subdelegation

Anmerkung

  • Fortbildung nach §63 GuKG

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Deeskalationsseminar Schwerpunkt Demenz

Deeskalation bedeutet, eine gefährliche Situation mit einem Menschen sicher zu gestalten, so dass niemand zu Schaden kommt. „Eine Deeskalation ist eine Maßnahme, welche die Entstehung oder die Steigerung von Gewalt und Aggressionen erfolgreich verhindern kann, um psychische oder physische Beeinträchtigungen oder Verletzungen eines Menschen zu vermeiden, wann und wo immer das möglich ist.“ (Ralph Wesuls)

Zielgruppe

  • Angehörige des Gesundheitswesens sowie pflegende Angehörige und Interessierte.

Inhalt

  • Begriffsdefinitionen und Fromen von Aggression und Gewalt
  • Gewaltprävention und Maßnahmen
  • Auslöser von aggressiven Verhaltensweisen
  • Destruktive Verhaltensweisen von Pflegenden/Betroffenen/Angehörigen
  • Abgrenzung zwischen konstruktiver Aggression und desktruktiver Gewalt
  • Kommunikationsgestützte Körpertechniken
  • Ent-Tabuisierung von Gewalt in Pflegeteams

Anmerkung

  • Fortbildung nach §63 GuKG
  • 8 Fortbildungseinheiten

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Setzen des transurethralen Dauerkatheters beim Mann und Magensondenmanagement

Dieser Vortrag wird durch eine Ärztin / einen Arzt abgehalten und dauert 8 Unterrichtseinheiten.

Zielgruppe

  • Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen (DGKP)

Inhalt

  • Checkliste Materialvorbereitung
  • Hygienische Bedingungen
  • Durchführung: Setzen eines Katheters beim Mann
  • Katheter Pflege beim Mann
  • geschlossenes Harnableitungssystem und Handhabung
  • Entfernen eines Dauerkatheters
  • praktische Durchführung am Modell
  • Sonenmaterial
  • Arten von enteralen Sonden
  • Checkliste Materialvorbereitung
  • Legen einer Magensonde transnasal und Lagekontrolle
  • Sondenfixierung Pflege

Zum theoretischen Teil erhalten die TeilnehmerInnen umfassende Handouts. Der fachpraktische Teil dient dem Üben und Festigen der praktischen Fertigkeiten an unseren Übungsmodellen.

Anmerkung

 

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Blutentnahme aus der Vene und die Anwendung lungentherapeutischer Arzneimittel

Im Rahmen des mitverantwortlichen Tätigkeitsbereiches sind Angehörige des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege berechtigt und verpflichtet, nach Maßgabe ärztlicher Anordnungen diagnostische und therapeutische Maßnahmen zu verrichten.

Zielgruppe

  • Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen (DGKP)

Inhalt

  • WH Anatomie, Physiologie von Blutgefäßen in Bezug auf Wahl des Punktionsortes
  • Vorbereitung und hygienische Durchführung von Blutabnahme
  • Information über zwei übliche Blutabnahmesysteme (Nadeln, Butterfly)
  • Haut- und Händedesinfektion, Durchführung der Funktion, mögliche Komplikationen während der Punktion
  • Praktische Durchführung am Phantomarm
  • Vorbereitung und hygienisches Setzen einer Venen Dauerkanüle
  • Entsorgung von Nadeln, Vorsorge von Selbstverletzungen und Maßnahme bei Nadelstichverletzung
  • Mögliche Komplikationen bei liegender Dauerkanüle
  • Pflege, Kontrolle und Dokumentation von liegenden Dauerkanülen
  • Vorstellung der Krankheitsbilder Asthma und COPD
  • Wirkungsweise der „Befreier“ und der „Beschützer“
  • Handhabung aktueller Devices
  • Schulung von der richtigen Anwendung der Dosieraerosole
  • Atemunterstützende Körperhaltung einüben, Durchführung der Lippenbremse, u.v.m

Der Zeitrahmen für Theorie und praktisches Üben in diesem Kurs macht es nicht möglich, auf alle Nebenwirkungen der unterschiedlichen Arzneimittel einzugehen

Anmerkung

 

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Grundlagenseminar Demenz

Sie lernen Grundlagen über die Demenzformen, die Diagnostik, Prognose und mögliche Therapie sowie über die Bedeutung der Früherkennung und Frührehabilitation.
Ebenso erlangen Sie Kenntnisse über den Krankheitsverlauf bei Demenz und die Abgrenzung zwischen Demenz und Delir. Die individuelle soziale Bedeutung der Demenz im Kontext der Gesellschaft und Einrichtungen wird beleuchtet.

Zielgruppe

  • Angehörige des Gesundheitswesens sowie pflegende Angehörige und Interessierte

Inhalt

  • Demenzformen
  • Diagnose, Prognose und Therapie von Demenz
  • Früherkennung und Frührehabilitation
  • Differentialdiagnostische Abgrenzung Demenz – Delir – Depression
  • Demenz als prozesshaftes Geschehen
  • Soziale Bedeutung der Erkrankung

Anmerkung

  • Fortbildung nach §63 GuKG
  • 8 Fortbildungseinheiten

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Polypharmazie und Demenz

Polypharmazie ist ein Problem des alten Menschen, weil alte Menschen multimorbid sind“, sagt Univ. Prof. Michael Freissmuth vom Institut für Pharmakologie Wien. Und weiter: „In der Regel leiden alte Menschen an einer Hypertonie, einem Typ-2-Diabetes und oft ist auch noch eine psychiatrische Stimmungsproblematik vorhanden“. Kommen zusätzliche Erkrankungen wie Polyneuropathie, Arthrose, Gicht oder ein Tumor dazu, ergeben sich Herausforderungen für die pharmakologische Therapie.
„Bei der Polypharmazie zeigt sich ein kontinuierlicher Verlauf“, weiß Priv. Doz. Markus Zeitlinger von der Universitätsklinik für Pharmakologie Wien. „Je älter die Patienten, umso mehr Medikamente werden eingenommen“. Laut Zeitlinger nehmen rund zwölf Prozent der 50- bis 59-Jährigen sechs bis zehn verschiedene Wirkstoffe zu sich, während es bei den 70- bis 79-Jährigen fast 30 Prozent sind. Zwei Prozent der 50- bis 59-Jährigen nehmen sogar elf bis 15 Wirkstoffe ein; bei den über 90-Jährigen sind es sogar mehr als zehn Prozent (Ärztezeitung.de).

Zielgruppe

  • Angehörige des Gesundheitswesens sowie pflegende Angehörige und Interessierte

Inhalt

  • Polypharmazie und potentielle Auswirkungen polypharmazeutischer Behandlung
  • Wirkungsweisen unterschiedlicher Psychopharmaka-Gruppen
  • Herausforderungen in der polypharmazeutischen Behandlung und Notwendigkeit der Priorisierung
  • Komplementärmedizinische Ansätze

Anmerkung

  • Fortbildung nach §63 GuKG
  • 8 Fortbildungseinheiten

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Grundkurs Validation nach Naomi Feil

Validation ist eine Methode, um mit mangelhaft orientierten und desorientierten, sehr alten Menschen zu kommunizieren. Dieses Instrument hilft Stress abzubauen und ermöglicht Würde und Zufriedenheit wieder zu erlangen. Validation basiert auf einem emphatischen Ansatz und einer ganzheitlichen Erfassung des Individuums.
Die Kommunikation mit Validation nach Naomi Feil wird mehr und mehr eines der wichtigsten und erfolgreichsten Instrumente, um mit all den An- und Herausforderungen im Alltagssituationen im Akutbereich und Langzeitbereich sowie im Setting Zuhause besser umgehen zu können. Durch die Methode der Validation können sie den oft schwierigen Situationen im Alltag besser begegnen und diesen stressfreier und freudvoller meistern.

Zielgruppe

  • Angehörige des Gesundheitswesens sowie pflegende Angehörige und Interessierte

Inhalt

  • Prinzipien und Grundhaltung der Validation
  • Ziele der Validation
  • Zielgruppe identifizieren
  • Empathie/Echtheit/im „Jetzt“ sein
  • Entwicklungsstufen nach Erikson und Validation
  • Einblick in die Welt desorientierter Menschen
  • Die vier Phasen der Aufarbeitung nach Feil
  • Symbole, der Schlüssel zur inneren Welt desorientierter alter Menschen
  • Verbale und nonverbale Techniken der Validation
  • Beispiele aus der Praxis

Anmerkung

  • Fortbildung nach §63 GuKG
  • 16 Fortbildungseinheiten

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Aufbaukurs Validation Aufbau zum Grundkurs Validation

Die Grundhaltung und Sichtweise von Validation zu vermitteln, sowie das Interesse für einen validierenden Umgang zu wecken ist Ziel des Grund- und Aufbaukurses. Der empathische Zugang zum Menschen mit Demenz wird gefördert. Der Grund- und Aufbaukurs ist auch eine Möglichkeit zur Entscheidungsfindung, ob jemand mehr von Validation lernen und als weitere Folge eine Validation-Anwenderausbildung (Level I) anschließen möchte.

Zielgruppe

  • Alle Personen, die beruflich, privat oder ehrenamtlich mit alten, desorientierten und an Demenz erkrankten Menschen zu tun haben.

Inhalt

  • Vertiefung der Inhalte vom Validation-Grundkurs
  • Erweiterung der Inhalte von Validation
  • Praxisbeispiele aus der Gruppe
  • Zeit für Praxis und Übungen
  • Beantwortung offener Fragen

Anmerkung

  • Fortbildung nach §63 GuKG
  • 16 Fortbildungseinheiten

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Demenz Balance Modell

Das Demenz-Balance-Modell© ist eine Methode, die es möglich macht, die Auswirkungen einer Demenzerkrankung auf das eigene Leben zu erfahren.
Ziel ist es, über die Identifikation die Empathiefähigkeit für die Bedürfnisse und das Verhalten von Menschen mit einer Demenzerkrankung zu erweitern und dadurch im Arbeitsalltag Erleichterung zu spüren.

Zielgruppe

  • Angehörige des Gesundheitswesens sowie pflegende Angehörige und Interessierte

Inhalt

  • Tiefen Einblick in die Innenwelt der Demenz.
  • Kontrollierten simulierten Verlust der eigenen Identität
  • Erfahrung, die Kontrolle über sich und seine Welt zu verlieren
  • Entwicklung von Verständnis für die Gefühlswelt und die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz
  • Begreifen: „Dieser Mensch könnte ich sein“
  • Direkte Auswirkung auf die Empathiefähigkeit

Anmerkung

  • Fortbildung nach §63 GuKG
  • 8 Fortbildungseinheiten

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Therapeutic Touch Einführungsseminar

Therapeutic Touch ist eine einfache Berührungsmethode der Energiearbeit im Sinne der Unterstützung der Selbstheilungskraft, bei der natürliche menschliche Energien bewusst gelenkt/dirigiert und harmonisiert werden. Die PraktikerIn/AnwenderIn, welche gelernt hat sich auf das Energiefeld mittels aufmerksamer Präsenz, Intuition, Empathie und dem bewussten Willen ein zu stimmen, lenkt die Lebensenergie um Stauungen zu lösen und Disbalancen zu harmonisieren und Vitalität (Lebenskraft, Lebensenergie) zu stärken. Die heilsame Berührung als therapeutische Intervention ist eine komplementäre (ergänzende) Maßnahme in Form einer Arbeit am menschlichen Energiefeld. Durch diese Pflegeintervention wird das Energiefeld des Menschen ausgeglichen und das Wohlbefinden und die Selbstheilungskraft gesteigert.

Zielgruppe

  • Angehörige des Gesundheitswesens sowie pflegende Angehörige und Interessierte

Inhalt

  • Einführung in Theorie und Praxis
  • TT in 4 Schritten:
  • 1. Zentrieren – geerdet, präsent, offen und aufmerksam, im JETZT sein. ACHTSAM und PRÄSENT.
  • 2. Assessment - Informationsammlung mittels (Augen, Ohren, Nase) und der HÄNDE mittels Abtasten / Scannen
  • 3. Clearing – Klären – ein sanftes Ausstreichen der dichten Stellen des Energiefeldes mit den Händen
  • Behandlung = Anwendung einer spezifischen Technik
  • 4. Evaluation mittels Informationssammlung mit den Händen, danach Dokumentation

Anmerkung

  • Fortbildung nach §63 GuKG
  • 8 Fortbildungseinheiten

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Grundkurs Kinästhetik

Kinästhetik ist die Lehre von der Bewegungsempfindung, einer der zentralen Grundlagen des menschlichen Lebens. Sie setzt sich mit der Bewegungskompetenz auseinander. Kinästhetik wurde 1974 von der Entwicklungspsychologin Dr. Lenny Maietta und dem Verhaltenskybernetiker Dr. Frank Hatch entwickelt und seither kontinuierlich weiter verbessert. Kinästhetik ist ein handlungsorientiertes Lernmodell zur Gesundheitsentwicklung. Mit einer gezielten Unterstützung vermeidet man nicht nur Arbeitsverletzungen, sondern erweitert damit auch seine fachliche Kompetenz und verbessert so den professionellen Status im beruflichen Umfeld.

Zielgruppe

  • Interessierte aus allen Berufsgruppen im Sozial- und Gesundheitsbereich

Inhalt

  • Bewusst machen und erkennen der eigenen Bewegung
  • Vorstellen der kinästhetischen Konzepte
  • Verbesserung der eigenen Bewegungs- und Handlungsfähigkeiten um folglich Fehl- und Überbelastungen vermehrt zu vermeiden
  • Praktischer Zusammenhang anhand von Fallbeispielen
  • Möglichkeit zur Umsetzung des Gelernten in der Lernphase (dies erfolgt im Rahmen von vielen praktischen Übungen und durch Bewegungserfahrungen am eigenen Körper, sowie die gemeinsame Arbeit an und mit den anderen TeilnehmerInnen.

Anmerkung

  • Fortbildung nach §63 GuKG
  • 32 Fortbildungseinheiten

Zum Kurs sind folgende Dinge mitzubringen

  • Decke
  • bequeme Kleidung

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Validation nach Naomi Feil Level 2 - Gruppenleiter*innenlehrgang

Im Rahmen von Validationsgruppen wird das Interaktionsvermögen von desorientierten alten Menschen, die oft nur wenig Energie und Konzentration für Gespräche aufbringen, positiv beeinflusst. In einer Gruppe schauen Menschen einander an, sitzen nahe beieinander, berühren sich beim Tanzen und Hände halten.
Durch das Teilhaben an einer Gruppe können frühere Rollen und vergangenes Sozialverhalten wieder aktualisiert werden. Dadurch beginnen Menschen wieder vermehrt zuzuhören und sich verbal und nonverbal deutlicher auszudrücken.

Zielgruppe / Voraussetzungen

  • Zertifizierung als Validation Level 1 – Anwender*in
  • Möglichkeit und Bereitschaft eine Validationsgruppe aufzubauen und zu dokumentieren

Inhalt

  • Allgemeine Theorie zur Gruppe und Gruppenstruktur
  • Ziele einer Validationsgruppe
  • Rollen in der Validationsgruppe
  • Ablauf, Aufbau und Themen einer Validationsgruppe
  • Einsatz von Musik, Rhythmus und Bewegung
  • Aufgaben und Rolle der GruppenleiterIn

Das Zertifikat berechtigt

  • Validationsgruppen zu leiten
  • zu kurzen Referaten vor kleinen Gruppen
  • zur Unterstützung von interessierten Personen

Anmerkung

  • Fortbildung nach §63 GuKG
  • 49 Fortbildungseinheiten
  • Einverständnis zur Videodokumentation vorab einholen
  • Ratenvereinbarung der Lehrgangskosten nach Rücksprache möglich!

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Validation sichtbar machen - Darstellung der Wirksamkeit von Validation im Pflegeprozess

Validation wird angewendet, ist aber im gesamten Pflegeprozess oft nur wenig sichtbar. Die Bedeutung, die der Validation im Pflegealltag zukommt und deren Wirksamkeit soll auch in der Pflegedokumentation gebührlich abgebildet werden. Ziel der Fortbildung ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Validation in die Pflegedokumentation - ohne neuen Mehraufwand – integriert werden kann. Sowie das Sichtbarmachen von validierenden Maßnahmen im Pflegealltag und die Optimierung der Informationsweitergabe im Team zu den Maßnahmen.

Zielgruppe

  • AbsolventInnen der Validation nach Naomi Feil Level 1 oder vergleichbare Kenntnisse
  • Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen
  • PflegedienstleiterInnen und BereichsleiterInnen

Inhalt

  • Gespräche mit validierender Grundhaltung im Pflegebericht abbilden
  • Rechtsgrundlagen der Pflegedokumentation
  • Mögliche Pflegediagnosen und -ziele im Zusammenhang mit Validation
  • Austausch über die bisher gelebte (Dokumentations-) Praxis

Anmerkung

  • Fortbildung nach §63 GuKG
  • 8 Fortbildungseinheiten

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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