Fortbildungen Heimhelfer*innen §13 WSBBG

Inhaltsverzeichnis

Geschlossene Kurse für Gruppen / Unternehmen

Anmerkung: Alle Kurse im ersten Teil des Inhaltsverzeichnisses (Kurse für Einzelpersonen) sind selbstverständlich auch für geschlossene Gruppen oder Unternehmen durchführbar! Hierzu wenden Sie sich bitte direkt an Herr Günter Puchner ☏ Tel.: +43 (0)1 79 580 8211 | ✉ E-Mail: g.puchner@wrk.at.


Menschen mit Demenz

Die Fähigkeit, sich bezüglich Zeit, Ort, Situation und der eigenen Person zurechtzufinden, ist für Menschen mit Demenz nur schwer oder gar nicht mehr möglich. Ein ungestörtes Bewusstsein, eine leistungsfähige Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Zeitsinn und Gedächtnis sind nur mehr reduziert oder überhaupt nicht mehr gegeben. Das Wissen über Ursachen, Auswirkungen und mögliche Bewältigungsstrategien im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen kann die Lebensqualität der Betroffenen entscheidend verbessern und auch die Situation der betreuenden oder pflegenden Personen wesentlich entlasten.

Zielgruppe

  • Heimhelfer*innen, die mehr Wissen und (Er-)Kenntnisse über an Demenz erkrankten Menschen erwerben möchten

Inhalt

  • Mögliche Anzeichen und Arten von Demenz (Spezielle Techniken der erlebnisorientierten Bezugspflege von Dementen, KlientInnen in Anlehnung an Dr. Cora van der Kooij)
  • Stadien der Vergangenheitsaufarbeitung(Spezielle Techniken der Kommunikation von dementen KlientInnen in Anlehnung an Naomi Feil)
  • Milieu- und zeitgeschichtliche Prägung (Reaktivierende- und Übergangspflege von dementen KlientInnen in Anlehnung an Prof. Erwin Böhm)


Die Fortbildungen erfolgen an drei aufeinanderfolgenden Tagen einer Woche, sie können als Einzeltage oder geblockt gebucht werden.

Anmerkung

  • Fortbildung nach §13 WSBBG
  • 8 Fortbildungseinheiten

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Demenz Balance-Modell©

Das demenz balance-Modell© ist eine Methode, die es möglich macht, die Auswirkungen einer Demenzerkrankung auf das eigene Leben zu erfahren.
Ziel ist es, über die Identifikation die Empathiefähigkeit für die Bedürfnisse und das Verhalten von Menschen mit einer Demenzerkrankung zu erweitern und dadurch im Arbeitsalltag Erleichterung zu spüren.

Zielgruppe

  • Angehörige des Gesundheitswesens sowie pflegende Angehörige und Interessierte

Inhalt

  • Tiefen Einblick in die Innenwelt der Demenz
  • Kontrollierten simulierten Verlust der eigenen Identität
  • Erfahrung, die Kontrolle über sich und seine Welt zu verlieren
  • Entwicklung von Verständnis für die Gefühlswelt und die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz
  • Begreifen: „Dieser Mensch könnte ich sein“
  • Direkte Auswirkung auf die Empathiefähigkeit

Anmerkung

  • Fortbildung nach §13 WSBBG
  • 8 Fortbildungseinheiten

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Deeskalationsseminar Schwerpunkt Demenz

Deeskalation bedeutet, eine gefährliche Situation mit einem Menschen sicher zu gestalten, so dass niemand zu Schaden kommt. „Eine Deeskalation ist eine Maßnahme, welche die Entstehung oder die Steigerung von Gewalt und Aggressionen erfolgreich verhindern kann, um psychische oder physische Beeinträchtigungen oder Verletzungen eines Menschen zu vermeiden, wann und wo immer das möglich ist.“ (Ralph Wesuls)

Zielgruppe

  • Angehörige des Gesundheitswesens sowie pflegende Angehörige und Interessierte.

Inhalt

  • Begriffsdefinitionen und Fromen von Aggression und Gewalt
  • Gewaltprävention und Maßnahmen
  • Auslöser von aggressiven Verhaltensweisen
  • Destruktive Verhaltensweisen von Pflegenden/Betroffenen/Angehörigen
  • Abgrenzung zwischen konstruktiver Aggression und desktruktiver Gewalt
  • Kommunikationsgestützte Körpertechniken
  • Ent-Tabuisierung von Gewalt in Pflegeteams

Anmerkung

  • Fortbildung nach §13 WSBBG
  • 8 Fortbildungseinheiten

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Grundlagenseminar Demenz

Sie lernen Grundlagen über die Demenzformen, die Diagnostik, Prognose und mögliche Therapie sowie über die Bedeutung der Früherkennung und Frührehabilitation.
Ebenso erlangen Sie Kenntnisse über den Krankheitsverlauf bei Demenz und die Abgrenzung zwischen Demenz und Delir. Die individuelle soziale Bedeutung der Demenz im Kontext der Gesellschaft und Einrichtungen wird beleuchtet.

Zielgruppe

  • Angehörige des Gesundheitswesens sowie pflegende Angehörige und Interessierte

Inhalt

  • Demenzformen
  • Diagnose, Prognose und Therapie von Demenz
  • Früherkennung und Frührehabilitation
  • Differentialdiagnostische Abgrenzung Demenz – Delir – Depression
  • Demenz als prozesshaftes Geschehen
  • Soziale Bedeutung der Erkrankung

Anmerkung

  • Fortbildung nach §13 WSBBG
  • 8 Fortbildungseinheiten

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Grundkurs Validation nach Naomi Feil

Validation ist eine Methode, um mit mangelhaft orientierten und desorientierten, sehr alten Menschen zu kommunizieren. Dieses Instrument hilft Stress abzubauen und ermöglicht Würde und Zufriedenheit wieder zu erlangen. Validation basiert auf einem emphatischen Ansatz und einer ganzheitlichen Erfassung des Individuums.
Die Kommunikation mit Validation nach Naomi Feil wird mehr und mehr eines der wichtigsten und erfolgreichsten Instrumente, um mit all den An- und Herausforderungen im Alltagssituationen im Akutbereich und Langzeitbereich sowie im Setting Zuhause besser umgehen zu können. Durch die Methode der Validation können sie den oft schwierigen Situationen im Alltag besser begegnen und diesen stressfreier und freudvoller meistern.

Zielgruppe

  • Angehörige des Gesundheitswesens sowie pflegende Angehörige und Interessierte

Inhalt

  • Prinzipien und Grundhaltung der Validation
  • Ziele der Validation
  • Zielgruppe identifizieren
  • Empathie/Echtheit/im „Jetzt“ sein
  • Entwicklungsstufen nach Erikson und Validation
  • Einblick in die Welt desorientierter Menschen
  • Die vier Phasen der Aufarbeitung nach Feil
  • Symbole, der Schlüssel zur inneren Welt desorientierter alter Menschen
  • Verbale und nonverbale Techniken der Validation
  • Beispiele aus der Praxis

Anmerkung

  • Fortbildung nach §13 WSBBG
  • 16 Fortbildungseinheiten

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Aufbaukurs Validation Aufbau zum Grundkurs Validation

Die Grundhaltung und Sichtweise von Validation zu vermitteln, sowie das Interesse für einen validierenden Umgang zu wecken ist Ziel des Grund- und Aufbaukurses. Der empathische Zugang zum Menschen mit Demenz wird gefördert. Der Grund- und Aufbaukurs ist auch eine Möglichkeit zur Entscheidungsfindung, ob jemand mehr von Validation lernen und als weitere Folge eine Validation-Anwenderausbildung (Level I) anschließen möchte.

Zielgruppe

  • Alle Personen, die beruflich, privat oder ehrenamtlich mit alten, desorientierten und an Demenz erkrankten Menschen zu tun haben.

Inhalt

  • Vertiefung der Inhalte vom Validation-Grundkurs
  • Erweiterung der Inhalte von Validation
  • Praxisbeispiele aus der Gruppe
  • Zeit für Praxis und Übungen
  • Beantwortung offener Fragen

Anmerkung

  • Fortbildung nach §13 WSBBG
  • 16 Fortbildungseinheiten

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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Therapeutic Touch Einführungsseminar

Therapeutic Touch ist eine einfache Berührungsmethode der Energiearbeit im Sinne der Unterstützung der Selbstheilungskraft, bei der natürliche menschliche Energien bewusst gelenkt/dirigiert und harmonisiert werden. Die PraktikerIn/AnwenderIn, welche gelernt hat sich auf das Energiefeld mittels aufmerksamer Präsenz, Intuition, Empathie und dem bewussten Willen ein zu stimmen, lenkt die Lebensenergie um Stauungen zu lösen und Disbalancen zu harmonisieren und Vitalität (Lebenskraft, Lebensenergie) zu stärken. Die heilsame Berührung als therapeutische Intervention ist eine komplementäre (ergänzende) Maßnahme in Form einer Arbeit am menschlichen Energiefeld. Durch diese Pflegeintervention wird das Energiefeld des Menschen ausgeglichen und das Wohlbefinden und die Selbstheilungskraft gesteigert.

Zielgruppe

  • Angehörige des Gesundheitswesens sowie pflegende Angehörige und Interessierte

Inhalt

  • Einführung in Theorie und Praxis
  • TT in 4 Schritten:
  • 1. Zentrieren – geerdet, präsent, offen und aufmerksam, im JETZT sein. ACHTSAM und PRÄSENT.
  • 2. Assessment - Informationsammlung mittels (Augen, Ohren, Nase) und der HÄNDE mittels Abtasten / Scannen
  • 3. Clearing – Klären – ein sanftes Ausstreichen der dichten Stellen des Energiefeldes mit den Händen
  • Behandlung = Anwendung einer spezifischen Technik
  • 4. Evaluation mittels Informationssammlung mit den Händen, danach Dokumentation

Anmerkung

  • Fortbildung nach §13 WSBBG
  • 8 Fortbildungseinheiten

Anmeldung, Preis und Termin(e)

 

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