Polypharmazie und Demenz

Polypharmazie ist ein Problem des alten Menschen, weil alte Menschen multimorbid sind“, sagt Univ. Prof. Michael Freissmuth vom Institut für Pharmakologie Wien. Und weiter: „In der Regel leiden alte Menschen an einer Hypertonie, einem Typ-2-Diabetes und oft ist auch noch eine psychiatrische Stimmungsproblematik vorhanden“. Kommen zusätzliche Erkrankungen wie Polyneuropathie, Arthrose, Gicht oder ein Tumor dazu, ergeben sich Herausforderungen für die pharmakologische Therapie.

 

„Bei der Polypharmazie zeigt sich ein kontinuierlicher Verlauf“, weiß Priv. Doz. Markus Zeitlinger von der Universitätsklinik für Pharmakologie Wien. „Je älter die Patienten, umso mehr Medikamente werden eingenommen“. Laut Zeitlinger nehmen rund zwölf Prozent der 50- bis 59-Jährigen sechs bis zehn verschiedene Wirkstoffe zu sich, während es bei den 70- bis 79-Jährigen fast 30 Prozent sind. Zwei Prozent der 50- bis 59-Jährigen nehmen sogar elf bis 15 Wirkstoffe ein; bei den über 90-Jährigen sind es sogar mehr als zehn Prozent (Ärztezeitung.de).

Voraussetzungen

Angehörige des Gesundheitswesens sowie pflegende Angehörige und Interessierte.

Inhalt

  • Polypharmazie und potentielle Auswirkungen polypharmazeutischer Behandlung
  • Wirkungsweisen unterschiedlicher Psychopharmaka-Gruppen
  • Herausforderungen in der polypharmazeutischen Behandlung und Notwendigkeit der Priorisierung
  • Komplementärmedizinische Ansätze

Anmerkung

  • 8 Fortbildungseinheiten
  • Fortbildung nach §63

Anmeldung, Preis und Termin(e)

Kursort

Ausbildungszentrum des Wiener Roten Kreuzes GmbH

1030 Wien, Safargasse 4

Lageplan

 

Ihnen gefällt das Ausbildungszentrum und sein Kursangebot?

Empfehlen Sie uns weiter - gerne auch über ein "Gefällt mir" auf Facebook & Co!

Danke!

socialshareprivacy info icon