Erlagschein mit Kugelschreiber

Das Rote Kreuz (ÖRK und seine Landesverbände) zählt zu jenen mildtätigen Organisationen, die vom Finanzamt gemäß § 4a Abs. 2 Z. 3 lit. a bis c EStG als „begünstigte Spendenempfänger“ anerkannt wurden (Registrierungsnummer SO 1131).

 

Absetzbar sind Spenden für mildtätige Zwecke, für bestimmte Zwecke der Entwicklungszusammenarbeit und für Zwecke nationaler und internationaler Katastrophenhilfe.


Darunter fallen alle Zuwendungen an das Rote Kreuz sowie die Förderbeiträge unserer unterstützenden Mitglieder.

 

 

 

Wohltätigkeit zahlt sich aus:

Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende!

Rückwirkend seit dem 1. Jänner 2009 sind Spenden an das Österreichische Rote Kreuz und Förderbeiträge absetzbar. Jeder Spender bzw. jedes unterstützende Rotkreuz-Mitglied kann bei der Arbeitnehmerveranlagung seine Spende bzw. seinen Förderbeitrag geltend machen.

Für Unternehmen ist übrigens auch der Gegenwert von Sachspenden von der Steuer absetzbar.

 

Hier können Sie gleich online mit Kreditkarte oder Überweisung spenden.

 

 


Einzahlungsbelege sammlen

Sammeln Sie bitte Ihre Einzahlungsbelege sowie Zahlscheine, Abbuchungsaufträge, Kontoauszüge mit Überweisungsaufträgen etc.  Bei Barspenden, etwa bei Rotkreuz-Haussammlung, erhalten Sie von uns vor Ort eine Spendenbestätigung. Sollte Ihnen eine Bestätigung für eine Spende der vergangenen Monate fehlen, kontaktieren Sie uns, wir werden uns um eine Ersatzbestätigung bemühen.

 

Obergrenze: 10 Prozent des Jahreseinkommens

Im Rahmen Ihrer (Arbeitnehmer-)Veranlagung können Sie den Gesamtbetrag Ihrer Spenden laut Belegen als Sonderausgaben geltend machen und zwar in Höhe von bis zu 10 Prozent Ihrer Vorjahreseinkünfte (der sich nach Verlustausgleich ergebende Gesamtbetrag der Einkünfte). Sie erhalten so (je nach Ihrer Steuerhöhe) bis zu 50 Prozent Ihrer Spende als Steuergutschrift wieder zurück.

 

Wenn Sie also z.B. im Vorjahr € 30.000 verdient haben, können Sie bis zu € 3.000,- Spenden geltend machen.

 

 

Information für Firmen

  • Unternehmen können Sach- und Geldspenden als Betriebsausgaben geltend machen

  • Höchstbetrag: 10% des Gewinnes des letzten Wirtschaftsjahres

  • Hilfeleistungen in Katastrophenfällen sind von Unternehmen nach § 4 Abs. 4 Z 9 EStG 1988 auch als Werbeaufwand abziehbar. Hier besteht keine Begrenzung mit 10% des Vorjahresgewinns.

  • Als Betriebsausgaben abgesetzte Spenden sind im Rahmen der Gewinnermittlung abzusetzen und auf Verlangen des Finanzamtes belegmäßig nachzuweisen.

Weitere Antworten rund um die Spendenabsetzbarkeit für Privatpersonen und Unternehmen bietet die Homepage des Finanzministeriums