Ausladung der Hilfsgüter

In vielen ehemaligen Ostblockstaaten ist das Sozialsystem zum Teil noch heute in einem erschreckenden Zustand: Das OÖ Rote Kreuz setzt sich vor allem für die Provinzen Vojvodina in Serbien sowie Tasnád und Satu Mare in Rumänien ein.

Hilfe für Serbien

Armut und die Nachwirkungen des Balkankrieges lasten noch immer schwer auf Restjugoslawien. In Vrsacki, in der nordserbischen Provinz Vojvodina wurde im Jahr 2004 ein Rotkreuzhaus für Kinder und Jugendliche errichtet. Einen Ort der Begegnung, intakte Natur als Umgebung und Wohlfühlambiente – all das bietet das Rotkreuzhaus seinen jungen Bewohnern. Um eine funktionierende Rotkreuz-Organisation aufzubauen, benötigt die Region Hilfe zur Selbsthilfe. Derzeit unterstützt das OÖ Rote Kreuz schwerpunktmäßig den Auf- und Ausbau von Schulen.

 

RK-Haus Vojvodina
Vojvodina kleines Mädchen
Kind des Jugendhauses in der Vojvodina

Hilfe für Rumänien

Den Gesundheitseinrichtungen in Rumänien mangelt es nahezu an allem. Medizinisch-technische Geräte, OP-Instrumente, Hygieneartikel und Krankenbetten stellen in Rumänien für viele Sozialeinrichtungen unbezahlbare Luxusgüter dar. Das OÖ Rote Kreuz hat daher vor drei Jahren die örtlichen Krankenhäuser in Tasnád, Satu Mare (Nordrumänien) und Brasov (Südrumänien) mit Hilfsgütern versorgt. Insgesamt 400 Paletten (u. a. Krankenbetten und Matratzen, ein Ultraschallgerät, Blutdruck- und Fiebermesser sowie andere dringend benötigte Ausrüstungsgegenstände) wurden in das von Armut und Naturkatastrophen heimgesuchte Rumänien transportiert.

Übergabe Ultraschallgerät

Erste Schritte wurden unternommen, doch es gibt noch einiges zu tun, denn die Verbesserung der Ausstattung der lokalen Krankenhäuser ist in Rumänien nach wie vor von großer Bedeutung. Die rumänische Bevölkerung ist daher auf die Unterstützung aus dem Ausland angewiesen.

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