Hilfe ohne Krankenschein

AmberMed

Immer wieder fallen Menschen durch die Maschen des Sozialnetzes und sind ohne Versicherungsschutz: Flüchtlinge, Migranten und Migrantinnen, aber auch österreichische Staatsbürger. Das bereits seit 2004 bestehende Projekt AMBER der Diakonie (Evangelischer Flüchtlingsdienst in Österreich) bietet diesen Menschen kostenlose, ambulante medizinische Versorgung und soziale Beratung.

 

 



Dies umfasst im Besonderen:

  • akute ärztliche Diagnostik, Versorgung und Beratung
  • niederschwelligen Zugang zu medizinischer Versorgung
  • erhöhte Aufmerksamkeit und differenzierte Wahrnehmung ihrer Herkunft, jüngsten Geschichte, Symptome und Beschwerden
  • posttraumatisch und/oder sozialintegrativ therapeutische Begleitung
  • unterstützende Sozialberatung über Ressourcen und Vernetzung
  • breites Fremdsprachenangebot
  • Zusicherung von Diskretion, Anonymität und Datensicherheit.


Seit 1. September 2006 bietet AMBER unter dem neuen Namen AMBER-MED in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz seine Hilfe an einem neuen Standort im Katastrophenhilfezentrum des Österreichischen Roten Kreuzes in Wien 23., Oberlaaer Straße 300 - 306 an. Durch diese Kooperation können Patienten und Patientinnen von AMBER-MED auch das Angebot des Medikamentendepots des Roten Kreuzes nutzen. Hier werden Medikamente gesammelt, gelagert und unter strengsten Qualitätsauflagen für die Weiterverwendung (etwa in Katastrophenhilfseinsätzen) vorbereitet.

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