PROTECT - Hilfe im Notfall

Kella Walla, freiwilliger Mitarbeiter des ÖRK, Wohnungslosenhilfe, Landesverband Wien. Porträt. Hochformat.

Was passiert, und was muss passieren, wenn eben etwas passiert ist

Das ist das Wissen, dass das Freiwilligen-Projekt durch kostenlose Workshops weitertragen möchte.

In Notfällen kann es Leben retten, wenn Menschen wissen, wie sie sich verhalten müssen. PROTECT will dieses Wissen an Migrantinnen und Migranten und Asylwerbende weitergeben. Denn viele verstehen oft die Sprache nicht und wissen auch nicht, wie sie sich am besten verhalten sollen. Zum Beispiel, wo sie anrufen müssen oder man sich selbst schützt. 

 

Wie läuft ein Workshop ab?
Das Projektteam stimmt die Workshops mit der jeweiligen Gruppe ab. Gemeinsam werden passende Termine überlegt. Denn die Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmenden sollen so gut wie möglich berücksichtigt werden.

Der Workshop findet in den Räumlichkeiten der Zielgruppe statt und wird sehr abwechslungsreich gestaltet. Es gibt Gruppenübungen und Gespräche. 

 

Wer sind die Vortragenden?
Die Vortragenden der Workshops sind Freiwillige. Sie machen die Workshops ehrenamtlich. Das heißt, dass sie kein Geld dafür bekommen. Sie sind so vielfältig wie unsere Gesellschaft und kommen aus verschiedenen Herkunftsländern. Manche von ihnen sind selbst aus ihrer Heimat geflohen, manche wohnen schon länger in Wien, haben aber eine andere Erstsprache als Deutsch. Manche arbeiten schon länger beim Roten Kreuz mit, andere helfen erst seit kurzem mit. Sie können sich sehr gut vorstellen, wie es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern geht, weil sie in einer ähnlichen Situation sind oder waren. Sie alle wurden beim Roten Kreuz durch eine Schulung ausgebildet und möchten das dort erfahrene Wissen gerne an andere weitergeben.

 

 

 

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