Mein Name ist Rasha Mekawy. Ich komme aus Syrien, aus der Stadt Damaskus. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Vor vier Jahren bin ich im Rahmen der Familienzusammenführung mit Unterstützung des Roten Kreuzes nach Österreich gekommen.
Ich habe an der Universität Damaskus Jura studiert und kurze Zeit als Anwältin gearbeitet. Aufgrund des Krieges konnte ich jedoch nicht in meinem Heimatland bleiben, sodass ich mit meiner Familie nach Libanon fliehen musste. Dort lebten wir 10 Jahre lang, und ich arbeitete in verschiedenen Bereichen. Später kam mein Mann nach Tirol, und wir sind ihm im Jahr 2022 gefolgt.
Als ich in Tirol ankam, wurde mir schnell klar, dass die Sprache der Schlüssel zum Leben in Diesem Land ist. Deshalb blieb ich nicht einfach zu Hause und wartete, sondern bemühte mich von Anfang an, die Sprache zu lernen und mich zu integrieren. Bis heute arbeite ich weiter daran, meine Sprachkenntnisse zu verbessern.
Durch Freunde habe ich vom Roten Kreuz erfahren, und ich war sehr beeindruckt von den Dienstleistungen und Aktivitäten. Deshalb habe ich mich entscheiden, mich dort zu engagieren. Seit 2 Jahren arbeite ich als Freiwillige im Team, und diese Tätigkeit erfüllt mich sehr.
Derzeit arbeite ich bei der Diakonie, einer Organisation, die Flüchtlinge in Tirol unterstützt und vielfältige Dienstleistungen anbieten.
Ich möchte mich herzlich bei Österreich bedanken- diesen Land, das mir Sicherheit und Stabilität gegeben und mir neue Türen für Leben, Arbeit und Integration geöffnet hat. Gleichzeitig bleibt meine Heimat Syrien ein untrennbar Teil meiner Identität, meiner Wurzeln und meiner Erinnerungen.
Mein Lebensmotto lautet:
Nichts ist unmöglich mir harter Arbeit und Einsatz- und eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.
Rasha Mekawy
crosstalk Botschafterin in Tirol