Mit Hausbesuchen klären Rotkreuz-Mitarbeitende die Menschen über mögliche Symptome und wichtige Präventionsmaßnahmen auf.
Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo
Jetzt zählt schnelle Hilfe zur Eindämmung!
Update 20.10.2026:
Seit Mai 2026 breitet sich Ebola rasant in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) aus. Mittlerweilse sind bereits sieben Provinzen betroffen. Über 9.400 Fälle wurden bestätigt, über 4.500 Menschen sind seit Mai an der Krankheit gestorben. Über 2.000 Freiwillige des Roten Kreuzes arbeiten in der DR Kongo unermüdlich daran, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und Menschenleben zu schützen.
Im Oktober wurden in Kenia erste Ebola-Fälle bestätigt. Durch rasch eingeleitete Schutzmaßnahmen konnte eine größere Ausbreitung bislang verhindert werden.
Ebola breitet sich rasant aus. Daher sind schnelle Hilfsmaßnahmen so wie eine gute Vobereitung der Einsatzkräfte und Freiwilligen wichtig. Durch den Aufbau von Vertrauen zur Bevölkerung und die Vermittlung von Hygienemaßnahmen, soll die weitere Verbreitung der Krankheit eingedämmt werden.
Mai 2026: Rasante Verbreitung
Seit Tagen sind die Kolleg:innen in der DR Kongo im Einsatz, denn: Die schwere Viruserkrankung Ebola breitet sich rasant aus. Innerhalb kurzer Zeit haben sich bereits mehr als 1.100 Menschen infiziert, über 250 Menschen sind an der Krankheit gestorben. Der Ausbruch ist auf den Virusstamm Bundibugyo zurückzuführen, gegen den es aktuell keine Impfung oder spezielle Behandlung gibt.
Schnelle Hilfsmaßnahme und die Unterstützung der Rotkreuz-Gesellschaften ist essenziell, um den Ausbruch einzudämmen. Nur so können tausende Menschenleben gerettet werden!
Jede Spende hilft bei der Intensivierung der Präventions- und Hilfsmaßnahmen!
Vertrauen schaffen
Über das Radio klären Mitarbeitende des Roten Kreuzes die Menschen in der Region über Ebola auf. So erreichen sie eine breite Öffentlichkeit!
Umso wichtiger ist die frühzeitige Behandlung sowie Aufklärung der Bevölkerung. Dabei ist das Vertrauen der Bevölkerung in die Arbeit der Rotkreuz-Helfer:innen von entscheidender Bedeutung, um Ausbrüche einzudämmen und Leben zu retten. Denn Angst und Fehlinformationen können sich schnell verbreiten. Die lokalen Freiwilligen spielen eine unersetzliche Rolle, denn sie haben das Vertrauen der Gemeinden, in denen sie tätig sind und sind bei gesundheitlichen Notfällen oft die ersten, die Hilfe leisten. Ihre ständige Präsenz und das Vertrauen der Menschen sind für eine erfolgreiche Eindämmung unerlässlich.
Aktuell sind rund 200 Mitarbeiter:innen und Freiwillige des Roten Kreuz der DR Kongo im Einsatz. In Bunia und Rwampara finden groß angelegte Aufklärungskampagnen statt. Die Rotkreuz-Mitarbeitende gehen von Tür zu Tür und vermitteln wichtige Präventionsmaßnahmen sowie Hilfsangebote. Ein Rotkreuz-Radioprogramm verstärkt diese Botschaften und erreicht so eine breitere Öffentlichkeit. Der Schwerpunkt liegt dabei im Umgang mit Verstorbenen und Infizierten, der sofortigen Meldung von Symptomen und der Bedeutung einer sicheren und würdigen Bestattung Verstorbener.
Großes Risiko in geschwächten Regionen
Besonders betroffen sind Regionen im Osten des Landes wo ein Großteil der Menschen ohnehin bereits in Armut lebt, unter Gewalt und an mangelnder medizinischer Versorgung leidet. Das Ansteckungsrisiko ist hoch. Zudem befinden sich die betroffenen Gebiete in der Nähe zu Uganda und Südsudan. Entsprechend ist eine grenzüberschreitende Vorsorge und Koordination der Hilfsmaßnahmen essenziell. Auch in Burundi und Uganda, wo ebenfalls bereits Infektionen gemeldet wurden, bereiten sich die Rotkreuz-Teams auf eine Ausbreitung von Ebola vor.
Deine Spende hilft, den Ausbruch von Ebola mit Präventions- und Hilfsmaßnahmen einzudämmen!
Danke!
29.05.2026
JETZT HELFEN!
Ebola
Ebola wird durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten infizierter Menschen oder Tiere übertragen. Die Erkrankung beginnt häufig mit Fieber, Schwäche sowie Muskel- und Kopfschmerzen und kann in schweren Fällen zu inneren Blutungen und Organversagen führen. Ohne rasche medizinische Versorgung verläuft Ebola oft tödlich.