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Indonesian Red Cross
Einsatzbesprechung von Hilfskräften des Indonesischen Roten Kreuzes. Archiv - August 2025 © Indonesian Red Cross

Erdbeben vor Indonesien

Zur Zeit rechnet man mit mindestens 38 Toten.

Ein schweres Erdbeben erschüttert Regionen Indonesiens

Ein schweres Erdbeben hat die Region vor der indonesischen Insel Flores erschüttert. Nach ersten Angaben kamen mindestens 20 Menschen ums Leben, mehrere weitere wurden verletzt. Einsatzkräfte suchen noch nach Verschütteten.

Nach Angaben der Such- und Rettungsbehörde in der Stadt Maumere wurden bisher 20 Todesopfer bestätigt. Sechs Menschen seien verletzt worden, zwei weitere würden noch unter Trümmern vermutet.

Das Erdbeben erreichte laut dem Seismologischen Zentrum Europa-Mittelmeer (EMSC) eine Stärke von 7,7. Das Epizentrum lag vor der Küste von Flores in einer Tiefe von rund 35 Kilometern. Auf das Hauptbeben folgten mehrere Nachbeben, darunter eines der Stärke 6,1.

Das Rote Kreuz ist vor Ort im Einsatz

Helfer des Roten Kreues Indonesien im Einsatz beim bereiten und verteilen von Trinkwasser nach einer Flutkatastrophe im August 2025. ©2025-Indonesian Red Cross
Helfer des Roten Kreues Indonesien im Einsatz beim bereiten und verteilen von Trinkwasser nach einer Flutkatastrophe im August 2025. ©2025-Indonesian Red Cross

Das Indonesische Rote Kreuz (PMI – Palang Merah Indonesia) ist mit Einsatzkräften und Freiwilligen in den betroffenen Gebieten aktiv. Teams führen Schadens- und Bedarfsanalysen durch und richten auf Flores ein Einsatz- und Koordinierungszentrum ein.

Zusätzliche medizinische Teams und Kapazitäten wurden in Bereitschaft versetzt. Gleichzeitig mobilisiert das PMI Hilfsgüter aus regionalen Lagern, darunter Hygienesets, Matratzen, Baby-Sets, Planen, Zelte und Materialien für Notunterkünfte. Sobald die laufenden Bedarfsanalysen und die Zugangsbedingungen es ermöglichen, können weitere Hilfsgüter in die betroffenen Bezirke gebracht und verteilt werden.

Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) unterstützt das Indonesische Rote Kreuz bei der Koordination, beim Informationsmanagement und bei der Planung weiterer Hilfsmaßnahmen.

UPDATE 16.8.2026

Am 15. August 2026 hat ein schweres Erdbeben der Stärke 7,7 die indonesische Provinz Ost-Nusa Tenggara erschüttert. Das Epizentrum lag vor der Nordküste der Insel Flores. Durch die geringe Tiefe des Bebens waren die Erschütterungen auf der gesamten Insel und in umliegenden Gebieten deutlich zu spüren. Eine vorübergehend ausgegebene Tsunamiwarnung wurde wenige Stunden später wieder aufgehoben.

Inzwischen wurden mehr als 100 Nachbeben registriert. Nach bisherigen Erhebungen sind mindestens sieben Bezirke auf Flores von Schäden betroffen. Kommunikationsausfälle, Stromunterbrechungen sowie Hang- und Erdrutsche erschweren jedoch weiterhin den Zugang zu einzelnen Regionen und damit auch die genaue Einschätzung der Lage.

Bislang wurden mindestens 38 Todesopfer sowie zahlreiche Verletzte und Vermisste gemeldet. Viele Menschen wurden im Schlaf von dem Erdbeben überrascht. Zahlreiche Wohnhäuser und öffentliche Gebäude wurden beschädigt oder zerstört. Auch Einrichtungen der Gesundheitsversorgung sind betroffen. In einigen Krankenhäusern wurden Patient und die Notfallversorgung vorsorglich ins Freie verlegt, bis die Sicherheit der Gebäude überprüft werden kann.

Viele Menschen können aufgrund der Schäden und anhaltender Nachbeben derzeit nicht in ihre Häuser zurückkehren. Allein im Bezirk Nagekeo wurden rund 2.000 Menschen vorsorglich in provisorischen Unterkünften untergebracht. Das gesamte Ausmaß der Vertreibungen und der humanitäre Hilfsbedarf werden weiterhin erhoben.

Deine Spende hilft, macht schnelle Hilfe möglich

Indonesien nach der Flut in 2025. Das Rote Kreuz war einer der ersten Einsatzkräfte, die Hilfe leisteten ©2025-Indonesian Red Cross
Indonesien nach der Flut in 2025. Das Rote Kreuz war einer der ersten Einsatzkräfte, die Hilfe leisteten ©2025-Indonesian Red Cross

Katastrophen lassen sich nicht vorhersehen. Umso wichtiger ist es, vorbereitet zu sein. Mit Ihrer Spende an die Katastrophenhilfe des Roten Kreuzes ermöglichen Sie, dass Hilfe dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird – unabhängig davon, wo auf der Welt die nächste Krise eintritt.

Ihre Unterstützung hilft dabei:

  • Menschen nach Naturkatastrophen und Krisen rasch zu versorgen
  • Rettungs- und Hilfseinsätze zu unterstützen
  • Notunterkünfte und lebenswichtige Hilfsgüter bereitzustellen
  • Betroffene Familien in den ersten Tagen nach einer Katastrophe zu begleiten
  • Lokale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften bei ihrer Arbeit zu stärken

Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Menschen in ihrer schwersten Stunde nicht alleine bleiben.

Spendenzweck

Internationale Katastrophenhilfe

Das Rote Kreuz ist in Österreich und weltweit im Einsatz. Bei internationalen Katastrophen ergänzt das Österreichische Rote Kreuz die Kapazitäten der lokalen Rotkreuz-Gesellschaft mit dem, was national oder regional nicht verfügbar ist. Das reicht von finanzieller Unterstützung bis hin zur Entsendung von Spezialist:innen.

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15.08.2026 - update 16.8.

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Gemeinsam helfen, wenn Katastrophen alles verändern

Ein schweres Erdbeben hat die indonesische Insel Flores getroffen und innerhalb kurzer Zeit Leben zerstört. Menschen haben Angehörige verloren, wurden verletzt oder mussten ihre Häuser verlassen. Noch immer suchen Einsatzkräfte nach Verschütteten und verschaffen sich einen Überblick über das Ausmaß der Schäden.

Gerade in den ersten Stunden nach einer Katastrophe zählt schnelle Hilfe. Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften sind weltweit vor Ort verankert und können ihre Hilfe rasch an den tatsächlichen Bedarf der betroffenen Bevölkerung anpassen. Dazu gehören etwa Erste Hilfe, Such- und Rettungsmaßnahmen, Evakuierungen und die Unterstützung von Menschen, die durch die Katastrophe plötzlich vor dem Nichts stehen.

Katastrophen wie das Erdbeben in Indonesien zeigen, wie wichtig ein starkes humanitäres Netzwerk ist. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass Hilfe dort ankommt, wo sie dringend gebraucht wird.

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