Der Internationale Frauentag am 8. März macht weltweit auf Gewalt gegen Frauen, bestehende Ungleichheiten und Diskriminierung, strukturelle Herausforderungen aber auch auf ihr Engagement und auf ihre außerordentlichen Leistungen aufmerksam.
In Zeiten von zunehmenden – oft bewaffneten – Konflikten, wird auch die Situation für Frauen, die in oder in der Nähe der Konfliktgebiete leben, immer gefährlicher. So wie aktuell im Nahen Osten, wo sich die Situation tagtäglich zuspitzt und das Leben von Zivilist:innen gefährdet. Insgesamt sind weltweit über 670 Millionen Frauen betroffen.
Auch im Sudan, wo Zivilistinnen vergewaltigt, verschleppt und getötet werden. Denn gezielte Gewalt gegen Frauen, insbesondere sexualisierte Gewalt, wird gezielt als Mittel der Kriegsführung eingesetzt.
Martina Schloffer, Bereichsleiterin Internationale Zusammenarbeit beim Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK): „Am heurigen Internationalen Frauentag denken wir an alle Frauen und Mädchen in Konfliktgebieten und fordern die internationale Staatengemeinschaft sowie Konfliktparteien weltweit auf, sie zu schützen! Nach dem Humanitären Völkerrecht dürfen Zivilistinnen und Zivilisten nicht angegriffen werden, jegliche Formen sexualisierter Gewalt sind verboten.“