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Erfolgreiche Reanimation in Gerasdorf

Rotkreuz-Team feiert mit Patientin doppelten Geburtstag

Rotkreuz-Mitarbeiter:innen mit der Patient:innen im Rollstuhl, sie hält einen Blumenstrauß in der Hand.
Ein bewegendes Wiedersehen: Rotkreuz-Notfallsanitäter Raphael Reichberger, Ehemann Willi J., Patientin Nevenka J. mit ihrer Mutter Verica J., Rotkreuz-Notfallsanitäter Josef Strieg und Rotkreuz Rettungssanitäterin Angelina Grillari

Bewegende Momente spielten sich am 23. April in einem Wiener Krankenhaus ab:
Nevenka J., die Ende Februar einen Herz-Kreislaufstillstand erlitt, traf am Tag ihres Geburtstags ihre persönlichen Retter:innen.

Ende Februar klagte eine 48jährige Frau bei Hochzeitsfeierlichkeiten in der Familie plötzlich über Brustschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Sofort fuhr der RTW-C vom Roten Kreuz in Gerasdorf los und traf in knapp zehn Minuten beim Einsatzort ein, parallel dazu wurde bereits das Notarzteinsatzfahrzeug aus Groß Enzersdorf alarmiert. „Dann ging alles sehr schnell“, berichtet Notfallsanitäter Josef Strieg, Rotes Kreuz Gerasdorf. „Die Frau erlitt einen Herz-Kreislaufstillstand und wir begannen sofort mit der Reanimation – in so einem Fall ist sofortiges Handeln gefragt, hier zählt jede Minute.“ Die Reanimation verlief dank des schnellen Eingreifens erfolgreich und die Patientin konnte umgehend in ein Krankenhaus transportiert werden. Heute befindet sich Nevenka J. bereits auf dem Weg der Besserung und darf voraussichtlich in den nächsten Tagen das Krankenhaus verlassen, um dann baldigst ihre Reha anzutreten.

„Wir waren unglaublich froh, dass hier so schnell und professionell gehandelt wurde“, erklärt Ehemann Willi J.. Die Patientin selbst äußerte bereits den Wunsch, irgendwann einmal „ihr Rotkreuz-Team“ kennenlernen zu wollen. „Deshalb haben wir gleich beim Roten Kreuz nachgefragt, ob sie vielleicht sogar als Überraschungsgäste zum Geburtstag von Nevenka in Krankenhaus kommen können. Und diese Überraschung ist voll und ganz gelungen.“ Die beiden Rotkreuz-Notfallsanitäter Josef Strieg und Raphael Reichberger sowie Rettungssanitäterin Angelina Grillari – alle drei sind ehrenamtlich beim Roten Kreuz Niederösterreich tätig – freuten sich riesig über die Anfrage und machten sich am 23. April auf den Weg nach Wien.

Im Krankenhaus gab es dann kleine Geschenke für das Geburtstagskind. „Das größte Geschenk aber ist, dass ich das erleben darf“, meint Nevenka J. „Man nimmt es immer als selbstverständlich, dass die Rettung kommt – aber wenn man das einmal selbst erleben muss, wie diese Menschen jederzeit kommen und kompetent helfen, ist das etwas ganz anderes. Ich bin einfach nur dankbar und muss das alles erst verarbeiten.“

Nevenka J. befindet sich am Weg zur Besserung und darf voraussichtlich in den nächsten Tagen das Krankenhaus verlassen, um dann baldigst ihre Reha anzutreten. „Unser gesamtes Team wünscht ihr alles, alles Gute“, betonen Strieg, Reichberger und Grillari. „Für uns ist es ein besonders schönes Erlebnis, auch später einmal unsere Patientinnen und Patienten wieder treffen zu dürfen – in diesem Fall natürlich ganz besonders. Es ist schon ein sehr emotionaler Moment, wenn wir nach einer Lebensrettung zu Besuch kommen können – und in diesem Fall sozusagen gleich doppelt Geburtstag feiern dürfen.“

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