„Halb so schlimm": Erste-Hilfe-Show mit Rudi Roubinek begeistert mehr als 800 Besucher:innen in Grafenegg
Das Rote Kreuz Niederösterreich beging den Weltreanimationstag am 16. Oktober 2026 mit einem Show-Abend voller Humor, Musik und Lebensrettung zum Mitmachen – Fortsetzung im Frühjahr bereits fix. Initiiert und moderiert wurde die Veranstaltung von Publikumsliebling und Rotkreuz-Konsul Rudi Roubinek.
Lachen, mitmachen, Leben retten: Mehr als 800 Besucher:innen erlebten am Freitag, 16. Oktober, im Auditorium Grafenegg die erste Erste-Hilfe-Show des Roten Kreuzes Niederösterreich. Anlässlich des Weltreanimationstages führte Kabarettist und Schauspieler Rudi Roubinek durch einen kurzweiligen Abend, der eine klare Botschaft hatte: Erste Hilfe kann jede und jeder leisten. Unter den Gästen waren unter anderem Landesrat Anton Kasser in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landesrätin Eva Prischl, Militärkommandant Georg Härtinger, Landespolizeidirektor Franz Popp, Präsident Hannes Sauer, Samariterbund NÖ, Landesleiter Stephan Wolfram, Höhlenrettung NÖ und Landesgeschäftsführer Thomas Haser, NÖ Zivilschutzverband.
„Dieser Abend hat eindrucksvoll gezeigt, dass Erste Hilfe kein trockenes Thema sein muss. Wenn mehr als 800 Menschen gemeinsam lachen, mitfiebern und am Ende selbst an der Reanimationspuppe Hand anlegen, dann haben wir unser Ziel erreicht: Berührungsängste abbauen und Mut machen, im Ernstfall zu helfen“, zeigt sich Präsident Hans Ebner, Rotes Kreuz Niederösterreich, begeistert. „Mein besonderer Dank gilt Rudi Roubinek, der mit seinem Herz und seinem Humor diesen Abend getragen hat, sowie allen Mitwirkenden auf und hinter der Bühne. Eines ist fix: ‚Halb so schlimm‘ geht weiter.“
Mitmachen statt zuschauen
Statt trockener Theorie gab es an diesem Abend Erste Hilfe zum Angreifen: Freiwillige aus dem Publikum wurden auf die Bühne geholt, um etwa einen Druckverband anzulegen oder den Heimlich-Griff auszuprobieren. Die ehrenamtliche Rotkreuz-Notfallsanitäterin Georgia Praska gab dabei zahlreiche Live-Tipps – von der Versorgung einfacher Verletzungen über allergische Reaktionen bis hin zum Herzstillstand.
Einen Blick hinter die Kulissen gewährten die Mitarbeiter:innen Jörg Liebscher und Isabella Mitteregger von 144 Notruf Niederösterreich im Interview: Sie erzählten, was nach einem Anruf beim Notruf 144 passiert und wie sie Anrufer:innen am Telefon Schritt für Schritt durch die wichtigen ersten Maßnahmen im Notfall leiten. Ein weiterer wichtiger Punkt war der Defibrillator – und die Frage, warum niemand Angst haben muss, diesen zu verwenden.
Im Takt reanimieren
Für den richtigen Rhythmus sorgten Clemens Schaller & Band, die den Abend musikalisch und humorvoll umrahmten und vor allem bei der Reanimation den richtigen Takt vorgaben. Den krönenden Abschluss bildete ein Reanimations-Wettbewerb, bei dem Zuseher:innen ihr frisch gelerntes Wissen an Übungspuppen unter Beweis stellten – begleitet vom Applaus des ganzen Saals.
„Was für ein Abend. Ich habe selten ein Publikum erlebt, das so begeistert mitgemacht hat – vor allem am Schluss bei der Reanimation“, resümiert Rudi Roubinek. „Wenn heute Menschen nach Hause gehen und sich im Ernstfall trauen zu helfen, dann hat sich jede Minute gelohnt. Denn das ist die wichtigste Botschaft: Das Einzige, was man bei Erster Hilfe falsch machen kann, ist, nichts zu tun.“
Fortsetzung folgt im Frühjahr
Der Erfolg der Premiere macht es gewiss – die Erste-Hilfe-Show „Halb so schlimm“ findet im Frühjahr eine Wiederholung. Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben.
Ein großes Danke gilt auch all jenen, die dieses Event unterstützt haben: Eva Kammel GmbH, Niederösterreichische Versicherung und Spusu Wein GmbH.
Weitere Informationen: www.halbsoschlimm.at
Tulln, 17. Oktober 2026

Pressestelle
Rotes Kreuz Niederösterreich