Am 22. September wurde der Braunauer Stadtplatz zum großen Übungsplatz für Erste Hilfe: Rund 500 Schülerinnen und Schüler aus Braunau und Simbach nahmen an einem grenzüberschreitenden Reanimations-Flashmob teil. Eine Stunde lang wurde an insgesamt 60 Stationen gleichzeitig die Herzdruckmassage trainiert.
Unter dem Motto „Druck di ned, druck! Nur heifa huift!“ sollte die Aktion vor allem eines vermitteln: Im Notfall nicht zögern, sondern handeln. Denn bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Minute – und bis professionelle Hilfe eintrifft, können Ersthelfer entscheidend sein.
Das Rote Kreuz mittendrin
Für das Rote Kreuz war die Veranstaltung mehr als nur ein beeindruckendes Bild am Stadtplatz. 60 Reanimationspuppen wurden vom Roten Kreuz organisiert, aufgebaut und während der Aktion betreut. Zahlreiche freiwillige und berufliche Mitarbeiter waren vor Ort, um die Jugendlichen bei den Übungen anzuleiten und einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Auch die An- und Abreise der teilnehmenden Schulklassen aus Simbach und Braunau wurde durch das Rote Kreuz koordiniert.
Die Zusammenarbeit reichte dabei über die Grenze hinweg: Neben dem Österreichischen Roten Kreuz waren auch das Bayerische Rote Kreuz, weitere Einsatzorganisationen, Schulen, die Stadtgemeinde Braunau und das Krankenhaus St. Josef Braunau beteiligt.
Der Flashmob hat eindrucksvoll gezeigt, wie einfach und gleichzeitig wirkungsvoll Erste Hilfe sein kann. Rund 500 junge Menschen haben an diesem Tag gelernt, dass Helfen keine Frage des Alters und auch keine Frage einer Grenze ist.
Denn wenn es darauf ankommt, kann jede und jeder helfen.
