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Muttertag 2026: Wenn Helfen Familiensache ist

Am Muttertag wird traditionell Danke gesagt – heuer rückt das Oberösterreichische Rote Kreuz dabei besonders jene Familien in den Fokus, für die Zusammenhalt und Mitmenschlichkeit weit über den Alltag hinausgehen. Engagierte Mütter zeigen gemeinsam mit ihren Kindern, wie wertvoll freiwilliger Einsatz für die Gesellschaft – und für das eigene Familienleben – sein kann.

Gemeinsam stark im Einsatz – Claudia, Armin und Helena Ammerstorfer helfen Seite an Seite.
Gemeinsam stark im Einsatz – Claudia, Armin und Helena Ammerstorfer helfen Seite an Seite.

Gemeinsam helfen in Eferding: Familie Ammerstorfer – drei Leben, eine gemeinsame Mission

Claudia Ammerstorfer aus Stroheim engagiert sich regelmäßig Seite an Seite mit ihren beiden Kindern Armin (21) und Helena (19) im Rettungsdienst. Was als Begeisterung ihres Sohnes begann, entwickelte sich für die drei schnell zu einem gemeinsamen Herzensprojekt – bei dem sie nicht nur Einsätze teilen, sondern auch wertvolle Zeit miteinander.

Der Weg dorthin begann mit Sohn Armin: „Ich bin über den Zivildienst zum Roten Kreuz gekommen – und habe schnell gemerkt, wie erfüllend diese Arbeit ist. Für mich war sofort klar, dass ich auch danach freiwillig dabeibleibe“. Neben dem Rettungsdienst engagiert sich Student Armin auch im Katastrophenhilfsdienst, und er schätzt beim Roten Kreuz besonders die Gemeinschaft:„Die Dienste mit Freunden sind etwas ganz Besonderes: Es ist wie ein gemeinsames Hobby – nur dass man dabei auch noch Menschen hilft.“

Diese Begeisterung sprang schnell auf Mama Claudia über. „Sein Enthusiasmus war einfach ansteckend“, erzählt die Diätologin mit einem Lächeln. Heute ist Claudia Ammerstorfer ausgebildete Rettungssanitäterin und Erste-Hilfe Trainerin und ist von dem besonderen Miteinander auf der Dienststelle angetan: „Verschiedene Altersgruppen arbeiten im Team zusammen, unterstützen sich gegenseitig und ergänzen sich großartig“.

Auch Tochter Helena hat sich nach ihrer Matura für ein Berufsfindungspraktikum im Rettungsdienst entschieden: „Ich wollte mir vor dem Studium Zeit nehmen, herauszufinden, wohin mein Weg geht – und gleichzeitig etwas Gutes tun.“ Die 19-Jährige erlebt den Alltag als Rettungssanitäterin besonders abwechslungsreich: „Kein Tag ist wie der andere. Der Kontakt mit Menschen und das Gefühl gebraucht zu werden, sind für mich das Schönste.“

Was das gemeinsame Engagement für die Familie bedeutet, beschreibt Claudia besonders berührend: „Ich bin unglaublich stolz auf meine Kinder und auf das, was sie im Zivildienst, im freiwilligen Engagement und im Berufsfindungspraktikum leisten“, und ergänzt mit einem Lächeln: „Und die gemeinsamen Dienste genieße ich persönlich sehr – wie oft hat man im Alltag schon die Möglichkeit 12 Stunden am Stück mit den eigenen, erwachsenen Kindern zu verbringen“.

Ein Geschenk, das bleibt

Familie Ammerstorfer zeigt eindrucksvoll, dass freiwilliges Engagement weit über die Hilfeleistung hinausgeht. Es schafft Gemeinschaft, gibt dem Leben Sinn und schenkt vor allem eines: gemeinsame Zeit.

Gerade am Muttertag wird deutlich: Für andere da zu sein, kann auch für einen selbst das größte Geschenk sein.

 

Foto1 & Foto 2: Gemeinsam stark im Einsatz – Claudia, Armin und Helena Ammerstorfer helfen Seite an Seite.

Credit: RK Eferding

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Philipp Wiatschka ist der Bezirksgeschäftsleiter in Eferding

Philipp Wiatschka, MSc.

Bezirksgeschäftsleiter | Bezirksrettungskommando

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