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Nachhaltige Hilfe, die ankommt - Obstklaub-Aktion unterstützt Rotkreuz-Markt Eferding seit Jahren

Was für die einen unbeachtet auf Streuobstwiesen liegen geblieben wäre, wurde für viele andere zu wertvoller Hilfe: Im Rahmen des Naturparkprojekts „Obstklaubn – nix vawiastn“ sammelten im vergangenen Herbst wieder geflüchtete Menschen Äpfel und Birnen, die andernfalls verrottet wären. Der Erlös aus dem Verkauf des Mostobstes an Verarbeitungsbetriebe kam dem Rotkreuz-Markt Eferding zugute – und wirkt bis heute nach.

Obstklaubn Spendenübergabe an Rotkreuz-Markt Eferding im Dezember 2025
Gruppe Helfer beim Obstklaubn 2025 auf Streuobstwiesen Obst-Hügel-Land

An zwei Aktionstagen engagierten sich insgesamt 16 Freiwillige und sammelten rund 1.500 Kilogramm Streuobst. Besonders beeindruckend war der Einsatz unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge, die mit großer Motivation, Ausdauer und Freude bei der Sache waren. Ihr freiwilliges Engagement ist ein starkes Zeichen gelebter Solidarität und zeigt, wie sinnvoll Nachhaltigkeit, Integration und soziale Verantwortung miteinander verbunden werden können.

Erlös an Rotkreuz-Markt gespendet regelmäßige Unterstützung durch Projekt seit 2017

Aus dem Erlös der Aktion erhielt der Rotkreuz-Markt Eferding im Dezember Warenspenden im Wert von rund 750 Euro. Diese Unterstützung kam vielen Kundinnen und Kunden gerade in der Weihnachtszeit zugute – einer Zeit, die für Menschen, die auf den Rotkreuz-Markt angewiesen sind, oft eine besondere finanzielle und emotionale Herausforderung darstellt. „Gerade rund um Weihnachten und den Jahreswechsel bedeutet eine solche Unterstützung eine spürbare Entlastung für unsere Kundinnen und Kunden“, betonen Marktleiterin Heidi Gaisbauer und Rotkreuz-Bezirksgeschäftsleiter Philipp Wiatschka. „Dank dieser Spende konnten wir die Regale in unserem Rotkreuz-Markt auffüllen und Menschen helfen, die ohnehin mit sehr wenig auskommen müssen. Besonders berührend ist für uns, dass diese Hilfe aus freiwilligem Engagement entstanden ist – von Menschen, die selbst oft große Herausforderungen zu bewältigen haben.“

Die Umsetzung der Aktion erfolgte in bewährter Zusammenarbeit. „Es ist jedes Jahr aufs Neue beeindruckend zu sehen, mit wie viel Begeisterung und Einsatz die Helferinnen und Helfer dabei sind und wie gut die Zusammenarbeit mit dem Naturpark, den Streuobstwiesenbesitzern und den Verarbeitern funktioniert. Dieses breite Engagement macht das Projekt erst möglich“, betont der langjährige freiwillige Rotkreuz-Mitarbeiter Rudi Ortner, der die Obstklaubn-Aktion seit mehr als zehn Jahren tatkräftig unterstützt.

Projekt mit Mehrwert – Gemeinsam Gutes bewirken

Für das Rote Kreuz Eferding ist „Obstklaubn – nix vawiastn“ weit mehr als ein Sammelprojekt. Es zeigt, wie viel Positives entstehen kann, wenn Menschen gemeinsam anpacken. Auch der Naturpark Obst-Hügel-Land sieht in dem Projekt einen großen Mehrwert für die Region: „Mit dieser Initiative unterstreichen wir den besonderen Wert von Streuobst für die Naturparkregion. Gleichzeitig schafft sie Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Gemeinschaft“, erklärt Rainer Silber, Geschäftsführer von Naturpark Obst-Hügel-Land, und bestätigt die Fortführung dieser Initiative für die Zukunft.

 

Foto1: Übergabe der Warenspenden aus Erlös des Projektes „Obstklaubn – nix vawiastn“ an den Rotkreuz-Markt Eferding
Foto2: Bei Obstklaub-Aktion sammelten Geflüchtete rund 1.500 kg Streuobst für den guten Zweck

Credit: Naturpark Obst-Hügel-Land, Ortner

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Philipp Wiatschka ist der Bezirksgeschäftsleiter in Eferding

Philipp Wiatschka, MSc.

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