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Groß angelegte Bezirksübung „EXIT! 2026 – Brennpunkt Sägewerk“ in Unterweißenbach

Rotes Kreuz und Feuerwehr bei der Bezirksübung in Unterweißenbach
Rotes Kreuz und Feuerwehr bei der Bezirksübung in Unterweißenbach
Rettungssanitäter bei der Bezirksübung in Unterweißenbach

Unterweißenbach, 11. April 2026 – Mehr als 200 Einsatzkräfte probten in der Eventlocation „Sägewerk Unterweißenbach“ den Ernstfall. Unter dem Titel „EXIT! 2026 – Brennpunkt Sägewerk“ führte das Rote Kreuz gemeinsam mit Feuerwehr und Polizei eine realitätsnahe Bezirksübung durch. Organisiert wurde die Übung vom Roten Kreuz, Ortsstelle Unterweißenbach unter der Leitung von Samuel Diesenreither und Robert Rogner.

Realistisches Szenario mit hohem Übungswert

Im Mittelpunkt stand die Simulation eines Brandereignisses in der bekannten Veranstaltungsstätte. Das komplexe Einsatzszenario stellte die Teilnehmenden vor vielfältige Herausforderungen: Rettung und medizinische Versorgung zahlreicher verletzter Personen, strukturierte Einsatzkoordination sowie reibungslose Kommunikation zwischen den Organisationen.

Insgesamt waren 68 Sanitäterinnen und Sanitäter, 2 Disponenten der Rettungsleitzentrale, 123 Feuerwehrmitglieder von 9 Feuerwehren, 5 Ärztinnen und Ärzte sowie 1Team der Polizei im Einsatz. 66 Figuranten und rund 30 Helferinnen und Helfer sorgten für eine authentische Unfalldarstellung und einen reibungslosen Ablauf. Zahlreiche Interessierte verfolgten beeindruckt das Geschehen, unter ihnen Landesrettungskommandant Reinhard Schmidt und RK-Bezirksstellenleiterin Bezirkshauptfrau Andrea Wildberger.

Triage, SanHiSt und Atemschutzeinsatz

Im Fokus des Roten Kreuzes stand die Errichtung einer Triage und einer Sanitätshilfsstelle (SanHiSt) sowie die geordnete Versorgung und der schonende Abtransport der Verletzten in ein Übungskrankenhaus.

Die Feuerwehren konzentrierten sich auf die rasche Personenrettung aus dem Gebäude unter Atemschutz, den Aufbau einer Löschwasserversorgung sowie die umfassende Einsatzkoordination.

Organisatoren und Bezirksrettungskommandant ziehen positive Bilanz

Die Übung bot allen Beteiligten die Möglichkeit, Abläufe zu festigen, die Kommunikation zu verbessern und wichtige Erkenntnisse für zukünftige Einsätze zu gewinnen.

„Wir sind absolut begeistert“, freuen sich die beiden Hauptorganisatoren. „Dank der engagierten Mitarbeit aller Einsatzkräfte und der realistischen Darstellung durch die Figuranten konnten wir einen sehr hohen Übungswert erzielen“. Großer Dank gilt auch den zahlreichen regionalen Unternehmen für deren Unterstützung und der Landjugend Unterweißenbach für die kulinarische Versorgung mit Kistenbratl, Kraut und Knödel.

„Die Übung war sehr beeindruckend“, so Bezirksrettungskommandant Gerald Roth. „Ich bedanke mich bei den Organisatoren und allen teilnehmenden Kräften ganz herzlich."

Fotocredits: OÖRK/Jasmin Preslmayr