Freiwillige sind maßgeblich, ob wir Krisen überhaupt bewältigen können
6 von 10 Menschen engagieren sich hierzulande freiwillig – 24.000 davon im OÖ. Roten Kreuz. Sie ermöglichen in ihrer Freizeit Leistungen, die es sonst nicht gäbe und Sicherheit rund um die Uhr gewährt. Freiwillige kommen aus allen Teilen der Bevölkerung und sind der Motor einer gerechten, gemeinwohlorientierten Gesellschaft. Ihr Engagement stiftet Sinn, gibt Sicherheit, bereichert die persönliche Entwicklung, erweitert den persönlichen Erfahrungsschatz und macht Menschen zu unverzichtbaren Persönlichkeiten in einer solidarischen Gemeinschaft. „Der Wert ihres Engagements ist unbezahlbar. Freiwilligkeit entscheidet darüber, ob Menschen im Ernstfall die Hilfe bekommen, die sie brauchen und ob Krisen überhaupt bewältigbar sind“, sagt der Bezirksgeschäftsleiter in Linz-Stadt/Land Paul Reinthaler.
Gesellschaftliche Umbrüche, Krisen und Klimaerwärmung wirken sich spürbar aus
Zunehmender Zeitdruck, der rasante digitale Wandel und immer neue Herausforderungen beeinflussen die Strukturen für freiwilliges Engagement. Um dauerhaft Verantwortung übernehmen zu können, brauchen die lebenswichtige Rettungs- und Hilfsorganisationen die besten Bedingungen, um Freiwillige zu gewinnen und halten zu können. „Damit wir in Notfällen handlungsfähig bleiben, müssen wir die Bedingungen für Freiwilligkeit an die heutigen Anforderungen anpassen“, appelliert Paul Reinthaler an Entscheidungsträger in Politik und Gesellschaft.
