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Abenteuer suchen und Freunde finden: Rotes Kreuz Linz-Stadt sucht Zivildiener für Einrücktermine im Juli 2026

Sie leisten einen unschätzbaren Beitrag für das Gemeinwohl und sind systemrelevant für unsere Zivilgesellschaft: Jedes Jahr absolvieren mehr als 600 junge Männer ihren Zivildienst im OÖ. Roten Kreuz. Neun Monate, die Sinn machen. Zivildiener eignen sich Wissen an, dass sie im Berufs- und Privatleben sinnvoll einsetzen können. Aufgrund geburtenschwacher Jahrgänge wird es jedoch immer schwieriger, noch offene Stellen zu besetzen. Für die Einrücktermine im Juli warten freie Plätze auf Bewerber im Bezirk Linz-Stadt.

Amar aus Linz fühlt sich beim Roten Kreuz sichtbar wohl.

„Zivildiener sind als systemrelevante Leistungsträger anerkannt, die mit ihrer Entscheidung unsere Gesellschaft am Laufen halten“, erklärt Bezirksgeschäftsleiter Linz-Stadt/Land Paul Reinthaler. „Menschen, die sich für andere einsetzen, sind meist auch im späteren Arbeitsleben besonders aktiv und verantwortungsbewusst.“ So, wie zum Beispiel Alexander Leonardo aus Leonding. Er beschreibt seine Beweggründe seinen Zivildienst beim Roten Kreuz zu machen folgendermaßen: „Ich wusste von Anfang an, dass ich zur Rettung gehen will, da ich nicht nur gemeinsam mit einem Schulkollegen hinwollte, sondern ich auch die Arbeit an sich interessant fand. Mir gefällt das Arbeiten mit Menschen, vor allem im Gesundheitswesen. Da ich außerdem vorhabe, Humanmedizin zu studieren, kann mir der Zivildienst bei der Rettung schon viele Vorteile und einen Einblick in folgende Bereiche bringen: Patientenumgang, Krankenhausklima und noch vieles mehr. Man kommt nirgendwo im Zivildienst an so viel medizinische Vorerfahrung wie im Rettungsdienst. Du bist ständig an den verschiedensten Orten unterwegs, kommst mit den verschiedensten Menschen in Verbindung und erlebst hautnah, wie mit einem Notfallpatienten umgegangen wird. Die Vielfältigkeit macht’s aus.“ Auch Gabriel hat positive Erfahrungen in Linz-Stadt gemacht: „Ich bin seit 2014 in der Rotkreuz-Jugend aktiv und habe 2024 freiwillig die Ausbildung als Rettungssanitäter gemacht. Dabei habe ich schnell gemerkt, wie wohl ich mich in diesem Umfeld fühle, deshalb war für mich klar, dass ich meinen Zivildienst genau hier machen möchte.“ Gemeinsam mit Amar und vielen anderen engagieren sie sich beim Roten Kreuz in Linz-Stadt und halten den Rettungsdienst am Laufen. Amar aus Linz schätzt vor allem den kollegialen Umgang beim Roten Kreuz: „der Umgang mit den Kolleg:innen passt, es ist immer lustig!“

 

Zivildienst: Bewährtes Modell seit 1975

Das Engagement im OÖ. Roten Kreuz verleiht Zivildienern zusätzlich die Fähigkeit, im Fall der Fälle richtig Erste Hilfe leisten zu können. Rund 80 Prozent der Zivildiener bleiben dem OÖ. Roten Kreuz als freiwillige Mitarbeiter weiter treu. Diese Verbundenheit zeigt, dass die überwiegende Mehrheit der jungen Männer ihren Zivildienst als positiv, sinnstiftend und bereichernd erlebt. „Vom Zivildienst profitiert auch unsere Bevölkerung auf allen Ebenen“, betont Reinthaler. Die Absolventen erlernen wertvolle soziale Kompetenzen, und der finanzielle Mehrwert des Zivildienstes liegt laut einer Studie der Wirtschaftsuniversität bei österreichweit 700 Millionen Euro[1].

 

Demografischer Wandel erschwert Suche nach Zivildienern

Die Zahl junger Menschen geht laut Statistiken sukzessive zurück. „Daher wird es immer herausfordernder, genügend Zivildiener zu finden – besonders für die Einrücktermine im Jänner und April“, verrät Reinthaler. „Zivildiener sind ein wichtiges Bindeglied in unserem engmaschigen Netzwerk der Hilfe.“ Weitere Infos unter www.roteskreuz.at/oberoesterreich/ich-will-helfen/zivildienst und zivildienst@o.roteskreuz.at.

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