Ziel dieses regionalen First-Responder-Systems ist eine rasche, medizinische Erstversorgung bis zum Eintreffen von Rettungswagen, Notarzt oder Rettungshubschrauber in geographisch exponierteren Lagen. In St. Thomas am Blasenstein konnte damit das versorgungsfreie Intervall auf die Hälfte verkürzt werden. Dies verdeutlicht einmal mehr die Notwendigkeit dieses Ausbaus der regionalen Notfall-Infrastruktur.
Die zwölf ortsansässigen Teammitglieder sind ausgebildete Rettungs- und Notfallsanitäter, welche im Ernstfall durch die zentrale Rettungsleitstelle alarmiert werden. Dank der großzügigen Unterstützung von Sponsoren aus der örtlichen Wirtschaft und der Marktgemeinde St. Thomas am Blasenstein konnte von Beginn an jeder Helfer mit einer persönlichen Notfallausrüstung ausgestattet werden. Für Menschen in Notsituationen oft ein Überlebensfaktor, da die professionellen Helfer somit möglichst rasch die ersten notwendigen Maßnahmen treffen können.
First Responder allzeit einsatzbereit
First-Responder-Teams gibt es im Bezirk Perg außerdem in den Gemeinden Rechberg, St. Georgen am Walde und Klam.
Seit letztem Jahr ermöglicht eine neue Form der Alarmierung, dass die First Responder nicht gemeindeabhängig, sondern oö-weit – im Umkreis von fünf Kilometern zu ihrem jeweils aktuellen Standort – Einsätze übernehmen können. Damit konnten auch Helfer aus St. Thomas am Blasenstein schon mehrfach außerhalb der Gemeindegrenzen die Zeit bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte professionell überbrücken.