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Rotkreuz-Markt dankt Partnern aus der Wirtschaft für Unterstützung

Der Einsatz des Roten Kreuzes für die Schwächsten in der Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren stark vervielfacht. Auch im Rotkreuz-Markt ist diese Entwicklung spürbar. Nicht zuletzt deshalb müssen in den nächsten zwei Jahren sowohl das Mobile Verkaufsfahrzeug als auch der Kleintransporter zur Warensammlung ersetzt werden. Ohne die tatkräftige Unterstützung von Wirtschaftstreibenden aus dem Bezirk Perg wäre dies so nicht schaffbar. Daher bedankt sich das Rote Kreuz persönlich bei allen Partnern des Projekts.

Urkundenübergabe1

Vor mehr als 15 Jahren öffnete in Perg der erste Rotkreuz-Markt Oberösterreichs seine Pforten. „Die Gründung war eine logische Konsequenz, um armutsgefährdeten Menschen im Bezirk Perg besser helfen zu können“, erklärt Bezirksstellenleiter BH Ing. Mag. Werner Kreisl.

Die meisten Waren, welche im Rotkreuz-Markt angeboten werden, werden von ansässigen Handelsbetrieben und regionalen Produzenten gespendet und von den freiwilligen Mitarbeitern mit einem Kleintransporter abgeholt. Dieser ist nun in die Jahre gekommen und es bedarf einer Neuanschaffung. Auch das Mobile Verkaufsfahrzeug verrichtet schon viele Kilometer treue Dienste und muss daher getauscht werden. „Besonders wichtig bei der Initiative war von Anfang der Mobile Rotkreuz-Markt, welcher die Waren direkt zu den Menschen in den Gemeinden bringt. Umso schöner, dass dieser mit Unterstützung der Wirtschaft weiterhin reibungslos vonstattengehen kann“, so Kreisl weiter. Er bedankt sich damit bei den Partnern, welche die Neuanschaffung des Mobilen Verkaufsfahrzeuges und des Kleintransporters zur Warenabholung ermöglichen (in alphabetischer Reihenfolge): BAUMANN/GLAS/1886 GmbH, Camping & donAu Stand’l, Elektro Ebner GmbH, Ernst Grillenberger GmbH, Hueck Folien GmbH, Kaindl GmbH, Krückl BaugesmbH & Co KG, machland obst- und gemüsedelikatessen gmbh, Raiffeisenbank Perg eGen sowie SYSco EDV ist Vertrauenssache GmbH  

Einsatz für armutsgefährdete Menschen

Der Rotkreuz-Markt im Bezirk Perg teilt sich in drei Bereiche: der Markt in der Bezirkshauptstadt Perg, die Abholung der Waren und der Mobile Markt, welcher in 14 Gemeinden jeweils einmal wöchentlich Halt macht. Dieses System – das von rund 100 Freiwilligen getragen wird – hat sich seit der Eröffnung im Dezember 2009 bestens bewährt. Und so hat sich der Rotkreuz-Markt in den letzten Jahren zu einer etablierten Einrichtung der Sozialen Dienste des Roten Kreuzes entwickelt. Immerhin wurden seit Verkaufsstart bis Ende 2025 145.000 Einkäufe getätigt. Dieser Teil des sozialen Netzwerkes ist für mehr als 500 Einkaufsberechtigte in der Region nicht mehr wegzudenken.

Von Anfang an ist das Projekt auf Spenden und Unterstützung aus der Region angewiesen. Woche für Woche spenden die Mitarbeiter unzählige Stunden ihrer Zeit (von 2009 bis Ende 2025 waren es 215.000!), um Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs, welche nicht mehr für den freien Verkauf im Handel geeignet sind, zu sammeln, zu sichten, zu sortieren und an bedürftige Personen zu einem stark vergünstigten Preis weiterzugeben. Viele Lieferanten halten seit Jahren die Treue und spenden die benötigten Waren. Bei einer jährlich stattfindenden Schwerpunktaktion vor Einzelhandelsbetrieben kaufen viele Kunden ein Stück mehr und spenden dieses dann für den Rotkreuz-Markt. Die Initiative ist bekannt und sichert somit Menschen, die mit einem geringen Einkommen auskommen müssen, ein Leben in Würde.

 

Menschlichkeit am Rande der Gesellschaft

Laut Statistik Austria galten 2024 knapp 17% der Menschen in Österreich als armutsgefährdet. Armut ist oft erst am zweiten Blick sichtbar. Existenzsorgen und Nöte spielen sich meistens hinter verschlossenen Türen ab, weil unsere Gesellschaft Armut immer noch sehr oft als selbstverschuldetes Schicksal begreift. Die Gründe, warum so viele mit einem geringen Einkommen auskommen müssen, sind aber ganz unterschiedlich.

Dank engagierter, freiwilliger Mitarbeiter, privater Spender und Partnern aus der Wirtschaft kann das Rote Kreuz die immer stärker frequentierten Rotkreuz-Märkte betreiben. Sie bestärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt, stellen lebensnotwendige Dienstleistungen sicher und leisten außerdem einen wesentlichen Beitrag für die Nachhaltigkeit. Allein in Oberösterreich retten die Rotkreuz-Märkte rund 540 Tonnen Lebensmittel pro Jahr vor dem Müll.

CEO und CFO Hueck Folien GmbH
Hueck Folien GmbH unterstreicht Projektunterstützung
CEO Christoph Steger und CFO Harmuth Pelger

„Der mobile Rotkreuz-Markt ist für uns ein Projekt, das uns von Anfang an überzeugt hat – weil es Menschen im Bezirk Perg ganz konkret und unmittelbar im Alltag unterstützt. Dass das Rote Kreuz dieses Angebot mit großem Engagement und ehrenamtlicher Kraft trägt, verdient Respekt und Unterstützung. Wir freuen uns, als Hueck Folien einen Beitrag dazu leisten zu können, dass dieses Projekt weiter wachsen kann.“

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Bernhard Wagner

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