Besondere Geburt: Paula hatte es eilig
Ende November vergangenen Jahres kam die kleine Paula auf ungewöhnliche Weise zur Welt: Noch auf dem Parkplatz in Litzlberg erblickte sie das Licht der Welt.
Die jungen Eltern Antonia und Thomas Aichhorn waren gerade am Weg ins Krankenhaus, als klar wurde, dass sie es nicht mehr rechtzeitig schaffen würden. Sie informierten die Leitstelle über den Notruf 144, dass sie am Parkplatz auf die Rettungsmannschaft warten würden. Zwei Presswehen später war ihre Tochter bereits geboren.
„Man reagiert einfach instinktiv", erinnert sich Antonia. „Der Körper zeigt einem ganz genau, was zu tun ist.“ Vater Thomas unterstützte seine Frau bei der Entbindung und ist stolz darauf, in der Geburtenanzeige als Hebamme angeführt zu sein. Auch als Paar hat sie die Erfahrung noch einmal stärker zusammengeschweißt. „Wir sind wirklich stolz, dass wir das so gut gemeistert haben."
Obwohl es Mutter und Kind auch nach der Geburt ausgezeichnet ging, ist die Familie dankbar für die Hilfsbereitschaft und Fürsorge der Rettungskräfte, die nur wenige Minuten später am Einsatzort eintrafen. Michael Dorfinger von der Ortsstelle Seewalchen war einer der Rettungssanitäter vor Ort: „Für uns ist die Hauptsache, dass es der Familie gut geht, und wir wünschen Paula weiterhin alles Gute". Für ihn und seine Kolleginnen und Kollegen war es besonders schön, die Familie noch einmal besuchen zu können.
Die kleine Paula entwickelt sich prächtig und behält ihr Tempo bei: „Sie möchte ihren Kopf bereits selbst halten, wahrscheinlich will sie nächstes Monat schon laufen", scherzen die jungen Eltern. Für sie ist klar: „Es ist etwas sehr Besonderes, dass wir das erleben durften."
Das Österreichische Rote Kreuz gratuliert der Familie herzlich zur Geburt und wünscht alles Gute für die gemeinsame Zukunft.

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