Unterwegs für Menschen: Freiwillige Fahrer:innen im Roten Kreuz
Viele verbinden das Rote Kreuz vor allem mit Rettungseinsätzen und Blaulicht. Doch auch im Hintergrund leisten Freiwillige Tag für Tag wichtige Hilfe - etwa im Fahrdienst. Einer von ihnen ist Stefan Sulzer aus Zipf, der Menschen sicher in die Tagesbetreuungszentren nach Ampflwang und Schwanenstadt bringt.
„Es macht mir einfach Freude“, erzählt der 67-Jährige. „Ich bin immer schon gerne gefahren und es ist mir wichtig, Menschen zu helfen.“ Früher war Stefan als Fernfahrer und Schotterfahrer unterwegs, heute engagiert er sich freiwillig im Fahrdienst des Roten Kreuzes und erlebt dabei täglich, wie wertvoll seine Aufgabe für andere ist.
„Freiwillige im Fahrdienst schenken weit mehr als Mobilität“, betont Bezirksgeschäftsleiter Gerald Schuster. „Sie ermöglichen Begegnungen, entlasten Angehörige und helfen Menschen dabei, aktiv am Leben teilzunehmen.“
Die Einsatzmöglichkeiten als Fahrer:in beim Roten Kreuz sind vielfältig: Freiwillige bringen ältere Menschen sicher zu wichtigen Angeboten des Roten Kreuzes und wieder nach Hause, begleiten Gäste des Betreuten Reisens zu Treffpunkten, transportieren Lebensmittel für den Rotkreuz-Markt oder unterstützen den Hausärztlichen Notdienst.
Neu im Bezirk ist die Möglichkeit, sich als Sanitätshelfer:in zu engagieren. Hier fahren Freiwillige Menschen zum Beispiel zu einem Termin in eine Ambulanz oder zu einer geplanten Untersuchung ins Krankenhaus. In seltenen Fällen führen sie auch dringende Organtransporte durch.
Wer sich engagieren möchte, sollte Verlässlichkeit, Teamfähigkeit und einen Führerschein der Klasse B mit Fahrpraxis mitbringen. Alle notwendigen Einschulungen und Ausbildungen werden vom Roten Kreuz organisiert.
Gesucht werden Menschen, die gerne unterwegs sind und dabei einen wichtigen Beitrag für andere leisten möchten. Weiterführende Infos zum freiwilligen Engagement im Roten Kreuz auf www.passende-jacke.at

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