Spielerisch sicher schwimmen lernen: Salzburger Jugendrotkreuz begeistert Schüler:innen aus der Stadt Salzburg und dem Flachgau
Mit viel Einsatz und großer Begeisterung nahmen am 2. Februar 2026 rund 160 Kinder aus acht Schulen aus der Stadt Salzburg und dem Flachgau am Pinguin Cup des Salzburger Jugendrotkreuzes teil. Im Paracelsusbad Salzburg stellten 28 Teams ihr Können im Wasser unter Beweis. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen dabei der sichere Umgang mit dem Element Wasser, Teamgeist und der gemeinsame Spaß an der Bewegung. Der Pokal ging an das Team 1 der Volksschule Faistenau.
Ein besonderer Dank gilt der Stadt Salzburg für die Bereitstellung des Paracelsus Bades, der AUVA Salzburg für die finanzielle Unterstützung der Pinguincups sowie 18 Schüler:innen des Wirtschaftskundlichen Gymnasiums in der Stadt Salzburg, die das Jugendrotkreuz tatkräftig bei der Durchführung des Pinguin Cups unterstützten.
Spielerisch schwimmen lernen und Sicherheit im Wasser gewinnen
Der Pinguin Cup ist eine Schwimmveranstaltung des Österreichischen Jugendrotkreuzes, die Kinder auf spielerische Weise an sicheres Schwimmen heranführt. Ziel ist es, die Lebenskompetenz Schwimmen frühzeitig zu fördern und gleichzeitig das Selbstvertrauen sowie den Teamgeist der jungen Teilnehmer:innen zu stärken. Für viele Salzburger Schulen ist der Pinguin Cup ein fixer und besonders beliebter Bestandteil des Schwimmunterrichts.
„Schwimmen ist eine unverzichtbare Lebenskompetenz und ein zentraler Bestandteil der Unfallprävention. Mit dem Pinguin Cup gelingt es dem Jugendrotkreuz seit vielen Jahren, Kinder mit Begeisterung an Sicherheit im Wasser heranzuführen und ihnen gleichzeitig die Freude an Bewegung zu vermitteln“, betont Dr. Werner Aufmesser, Präsident des Roten Kreuzes Salzburg.
Auch Bildungslandesrätin Daniela Gutschi betont den Wert des Pinguin Cups: „Wasser zieht Kinder an. Sie verbringen gern viel Zeit im nassen Element. Umso wichtiger, dass sie sicher schwimmen können. Der Pinguin Cup leistet einen wichtigen Beitrag, dass Kinder sicher im und am Wasser unterwegs sind.“
Sönke Eckl-Henningsen, der Betriebsleiter des Paracelsusbades, freut sich „über das rege Interesse der Kinder, schwimmen zu lernen. Darüber hinaus sind wir als Paracelsusbad stolz, dem Pinguin Cup unsere Schwimmbahnen zur Verfügung zu stellen und ihn damit in der Stadt Salzburg zu ermöglichen.“
„Der Pinguin Cup ist voll cool!“
Für die teilnehmenden Kinder war es ein tolles Erlebnis. Stellvertretend für die vielen Teilnehmer:innen waren sich Lena, Viola und Julius aus der 3b der Volksschule Franziskus einig: „Der Pinguin Cup ist voll cool! Wir haben in der Schule viel trainiert und sind voll aufgeregt. Wir freuen uns auf den Bewerb!“
Zwei Durchläufe, ein Ziel: Sicherheit im Wasser
Am Programm des Pinguin Cups standen zwei Bewerbe: Eine Freischwimmstaffel sowie eine Rettungsschwimmstaffel. In Teams zu je sechs Kindern traten die Schüler:innen in der Freischwimmstaffel nacheinander an und bewiesen dabei Ausdauer, Geschick und Zusammenarbeit. In der Rettungsschwimmstaffel galt es, eine Personensicherung mit Hilfsmitteln zu absolvieren und gemeinsam mit zwei Tauchringen sicher ans andere Beckenende zu bringen.
Nicht die schnellste Zeit, sondern die Ausgeglichenheit der Teamleistung stand im Vordergrund: Ausgezeichnet wurde jenes Team, dessen Gesamtzeit der ermittelten Durchschnittszeit aller Gruppen am nächsten kam. Alle teilnehmenden Kinder erhielten für ihren Einsatz eine Medaille und eine Urkunde. In Salzburg gelang dies dem Team 1 der Volksschule Faistenau mit einer Zeit von 5:40 Minuten – und damit ganz nah an der Durchschnittszeit von 5:39 Minuten.
Gemeinsames Engagement für mehr Sicherheit im Wasser
Die Bedeutung des Erlernens der Lebenskompetenz Schwimmen wurde durch die Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste unterstrichen, die sich vor Ort vom Können der Schüler:innen überzeugten: Bildungslandesrätin Daniela Gutschi, Gemeinderat Vincent Pultar, Robert Tschaut (Fachinspektor für Bewegung und Sport der Bildungsdirektion Salzburg und Landesreferent für Schwimmen des Salzburger Jugendrotkreuzes), Johannes Leitner (Schulqualitätsmanager und Bezirksleiter des Österreichischen Jugendrotkreuzes), Herbert Koutny (Direktor der AUVA-Landesstelle Salzburg), sowie Dr. Werner Aufmesser (Präsident des Roten Kreuzes Salzburg).
Fotos (c) Rotes Kreuz Salzburg
Foto 1: In der Rettungsschwimmstaffel mussten die Kinder eine Person sichern und gemeinsam mit Tauchringen sicher ans andere Beckenende bringen.
Foto 2: In der Freischwimmstaffeln schwammen die Teammitglieder nacheinander eine Länge im Becken.
Foto 3: Team 1 der Volksschule Faistenau kam der Durchschnittszeit am nächsten und wurde mit dem Pokal ausgezeichnet. (v.l.): Herbert Koutny (Direktor der AUVA-Landesstelle Salzburg), Gemeinderat Vincent Pultar, Bildungslandesrätin Daniela Gutschi, Dr. Werner Aufmesser (Präsident des Roten Kreuzes Salzburg) mit den Kindern der Volksschule Faistenau.
Foto 4: Rund 160 Kinder aus acht Schulen aus der Stadt Salzburg und dem Flachgau waren mit großer Begeisterung bei der Sache.
Foto 5: “Der Pinguin Cup ist voll cool”, waren sich Lena, Viola und Julius (v.l.) aus der 3b der Volksschule Franziskus einig.
Foto 6: Um diesen Pokal wurde heute geschwommen. Medaillen erhielten alle Teilnehmer:innen für ihre großartigen Leistungen im Wasser.
Salzburg, am 3. Februar 2026
