Mit dem Herzenswunsch-Hospizmobil des Roten Kreuzes Salzburg konnte Friederike kurz vor Ostern noch einmal in ihrer Heimatstadt Villach Zeit mit ihrer Schwester verbringen. Die Fahrt führte zu einem bewegenden Wiedersehen mit vielen Erinnerungen und großer Verbundenheit.
Am Morgen trafen Elisabeth und Walter vom Roten Kreuz Salzburg im Seniorenwohnhaus Taxham auf Friederike, deren gesundheitlicher Zustand eine besonders sorgfältige Betreuung erforderte. Nach einer herausfordernden, aber gelungenen Umlagerung auf die Trage konnte die Fahrt gegen 09:15 Uhr starten. Ziel war Villach: Der Ort, an dem Friederike aufgewachsen war und wo ihre Schwester noch heute lebt.
Ankommen und Wiedersehen
Die Fahrt verlief ruhig und ohne Komplikationen. Gegen 11:35 Uhr erreichte das Team das Ziel, wo Friederike bereits freudig von ihrer Schwester Elisabeth sowie weiteren Familienmitgliedern erwartet wurde. Mit vereinten Kräften wurde sie in einen Rollstuhl umgelagert und in die Wohnung gebracht.
In vertrauter Umgebung wurde gemeinsam gegessen, gelacht und erzählt. Erinnerungen wurden anhand von Fotos wieder lebendig, und das Wiedersehen schenkte allen Beteiligten spürbare Freude. Auch eine erkrankte Schwester konnte telefonisch in diesen besonderen Moment eingebunden werden.
Kostbare gemeinsame Zeit
Das Zusammensein war geprägt von intensiven Gesprächen und einem Gefühl der Verbundenheit. Für Friederike war diese Reise trotz ihrer körperlichen Einschränkungen von unschätzbarem Wert. Gleichzeitig zeigte sich, wie kräftezehrend ein solcher Ausflug sein kann: Bereits am frühen Nachmittag wurde die Müdigkeit spürbar.
Gegen 14:30 Uhr trat das Team daher gemeinsam mit Friederike die Rückreise an. Nach einer innigen Verabschiedung von ihrer Familie machten sich Elisabeth und Walter gemeinsam mit ihrem Fahrgast auf den Heimweg.
Dankbarkeit und bleibende Erinnerungen
Um 17:15 Uhr erreichte das Herzenswunsch-Hospizmobil wieder das Seniorenwohnhaus Taxham. Friederike kehrte erschöpft, aber sichtbar glücklich in ihr Zimmer zurück: Voller Eindrücke eines Tages großer Nähe, gemeinsamer Erinnerungen und familiärer Geborgenheit.
Wie wertvoll diese Reise war, brachte auch die Familie in einer nachträglichen Nachricht an Elisabeth und Walter zum Ausdruck: „Euer Einsatz hat unserer Frieda dieses Lächeln geschenkt. Die Reise in ihre Heimat und die Zeit mit ihrer Schwester Elisabeth waren für sie (und uns) von unschätzbarem Wert. Vielen Dank für eure Zeit, eure Kraft und eure Herzlichkeit!“
Diese Fahrt zeigt einmal mehr, wie bedeutend es ist, schwerkranken Menschen letzte Herzenswünsche zu erfüllen und ihnen bleibende Momente zu schenken.
Rotkreuz-Herzenswunscherfüllung nur durch Spenden möglich
Das Herzenswunsch-Hospizmobil ist individuell ausgestattet. Es bietet höchsten Komfort für die gesundheitlich eingeschränkten Patient:innen – auch auf längeren Reisen, im Sitzen oder Liegen. Die Erfüllung von Herzenswünschen ist für die Patient:innen völlig kostenfrei. Daher ist das Rote Kreuz auf Spenden und ehrenamtliche Helfer:innen angewiesen, um das Projekt zu finanzieren und so möglichst vielen Menschen letzte Herzenswünsche zu erfüllen. Sie möchten Ihren Teil dazu beitragen oder als ehrenamtliche:r Helfer:in tätig werden? Klicken Sie auf die untenstehenden Links.
Fotos (c) Rotes Kreuz Salzburg
Foto 1: Friederike verbrachte schöne Stunden mit ihrer Schwester Elisabeth, ihrem Neffen und dessen Frau in Villach.
Foto 2: Elisabeth und Walter vom Herzenswunsch-Hospizmobil begleiteten Friederike nach Villach.
Foto 3: Nach schönen gemeinsamen Stunden ging es am frühen Nachmittag zurück nach Salzburg.
Salzburg, am 29. April 2026
