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Erfolgreiche Premiere: Positive Zwischenbilanz der Pistenrettung des Roten Kreuzes bei den Bergbahnen Wildkogel

Zwei Rotkreuz-Sanitäter mit Skihelm auf Skidoos der Pistenrettung. Im Hintergrund ist eine Winterlandschaft im Skigebiet Wildkogel zu sehen.
Aufnahme aus der Fahrposition auf einem Skidoo mit Blick in das Skigebiet. Im Hintergrund geht über den Bergen die Sonne unter.
Zwei Skidoos stehen vor einem Gebäude im Schnee zum Einsatz bereit, der Himmel ist bewölkt.
Ein blauer Notarzthubschrauber hebt von einem Ziehweg im Skigebiet Wildkogel ab.
Gruppenfoto mit zwei Skidoos im Skigebiet Wildkogel im Bereich der Pfeifferköpfl-Bahn. Zu sehen sind von links nach rechts: Stefan Innerhofer (Notfallsanitäter), Rudi Göstl (Geschäftsführer Bergbahnen Wildkogel), Gerhard Enzinger (Betriebsleiter Bergbahnen Wildkogel), Isabella Pernthaner-Schneider (Bezirksgeschäftsführerin Rotes Kreuz Pinzgau), Alexander Gandler (Rettungssanitäter)

Seit Beginn der laufenden Wintersaison sorgt erstmals die Pistenrettung des Roten Kreuzes Salzburg im Skigebiet Wildkogel in Neukirchen und Bramberg für zusätzliche Sicherheit. Eine erste Zwischenbilanz zeigt: Die neue Kooperation hat sich bewährt und erhöht die Versorgungssicherheit für Wintersport- und Rodelgäste deutlich.

Mit dem Start der aktuellen Wintersaison wurde im Skigebiet Wildkogel in Neukirchen und Bramberg erstmals ein Pistenrettungsdienst durch das Rote Kreuz Salzburg eingerichtet. Seit Anfang Dezember sind täglich zwei Rettungssanitäter:innen im Einsatz, um bei Unfällen auf den Pisten, Skirouten, Liftanlagen sowie auf der Rodelbahn rasch und professionell Hilfe zu leisten. Die bisherigen Erfahrungen zeigen eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Roten Kreuz Pinzgau und den Bergbahnen Wildkogel.

„Die ersten Monate haben deutlich gemacht, wie gut diese neue Zusammenarbeit funktioniert. Wir freuen uns sehr über die erfolgreiche Kooperation und darüber, dass wir unser sanitätsdienstliches Fachwissen und unsere Erfahrung im Skigebiet einbringen konnten“, freut sich Isabella Pernthaner-Schneider, Bezirksgeschäftsführerin des Roten Kreuzes Pinzgau.

 

Breites Einsatzspektrum und lange Betriebszeiten
Der Pistenrettungsdienst ist in der Saison von 5. Dezember 2025 bis voraussichtlich 12. April 2026 durchgehend zu den Betriebszeiten der Bergbahnen organisiert. Täglich stehen Mitarbeiter: innen des Roten Kreuzes im Einsatz: Eine Einsatzkraft ist von Montag bis Sonntag von 7:30 bis 17:00 Uhr vor Ort, eine zweite ergänzt den Dienst montags von 10:00 bis 18:00 Uhr sowie von Dienstag bis Sonntag bis 22:00 Uhr. Die verlängerten Einsatzzeiten ergeben sich aus der zusätzlichen Betreuung der 14km langen Naturrodelbahn, die eine rettungsdienstliche Präsenz erfordert.

 

Klare Aufgaben, strukturierte Abläufe
Zu den zentralen Aufgaben der Pistenrettung zählen die Absicherung von Unfallstellen, die Durchführung von Erste-Hilfe- und Sanitätsmaßnahmen, die Rettung und Bergung von Verletzten sowie deren Abtransport und Übergabe an den bodengebundenen Rettungsdienst oder – bei Bedarf – an das Notarzthubschrauber-Team. Ebenso wichtig sind die laufende Kommunikation mit der Rettungsleitstelle, dem Mitarbeiterteam der Bergbahnen, die Dokumentation der Einsätze sowie die Koordination zusätzlicher Rettungsmittel.

Der Pistenrettungsdienst deckt dabei den gesamten Skiraum der Bergbahnen Wildkogel mit insgesamt 75 km Skipisten und der Rodelbahn ab und endet jeweils mit der letzten Kontrollfahrt rund eine Stunde nach Betriebsende.

Seit Beginn sind die Pistenretter:innen zu 322 Einsätzen (Stand 26.1.) ausgerückt, das bedeutet durchschnittlich wurden täglich ca. sieben Erste-Hilfe-Versorgungen durchgeführt. Der Schwerpunkt der Versorgungen lag bei Erster Hilfe nach Stürzen oder Brüchen, insbesondere bei Knie-, Schulter- und Unterschenkelverletzungen sowie Prellungen und Gehirnerschütterungen infolge von Stürzen im Schigebiet.

 

Mehr Sicherheit für Gäste und Betreiber
Seitens der Bergbahnen Wildkogel fällt die bisherige Bilanz ebenfalls positiv aus. Dort wird betont, dass durch die Pistenrettung des Roten Kreuzes die Versorgungssicherheit für die Gäste spürbar erhöht worden sei. Gerade in einem weitläufigen Skigebiet und auf der längsten beleuchteten Rodelbahn der Welt sei eine rasche und professionelle Hilfe ein entscheidender Qualitätsfaktor.

 

Fotos (c) Rotes Kreuz Salzburg

Foto 1: Zwei Rettungssanitäter:innen des Roten Kreuzes Salzburg sorgen mit der Pistenrettung im Skigebiet Wildkogel für zusätzliche Sicherheit.

Foto 2: Der Pistenrettungsdienst deckt den gesamten Skiraum der Wildkogel-Arena mit insgesamt 75 km Skipisten ab.

Foto 3: Zur Ausrüstung zählen unter anderem zwei Skidoos, mit denen die Pistenretter:innen rasch die verunfallten Personen erreichen können.

Foto 4: Die Pistenrettung arbeitet eng mit der Rettungsleitstelle zusammen und fordert bei Bedarf auch einen Notarzthubschrauber an.

Foto 5: v.l.: Stefan Innerhofer (Notfallsanitäter), Rudi Göstl (Geschäftsführer Bergbahnen Wildkogel), Gerhard Enzinger (Betriebsleiter Bergbahnen Wildkogel), Isabella Pernthaner-Schneider (Bezirksgeschäftsführerin Rotes Kreuz Pinzgau), Alexander Gandler (Rettungssanitäter)

 

Salzburg, am 30. Jänner 2026

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