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Wirkungsvolle Leseförderung: 44 neue Rotkreuz-Lesepat:innen für Salzburg

Gruppenfoto der Teilnehmerinnen, Vortragenden und Organisatorin der Lesepatinnen-Ausbildung des Jugendrotkreuzes Salzburg.
Die Teilnehmerinnen der Ausbildung sitzen mit dem Rücken zur Kamera und hören einen Vortrag von Birgit Heinrich, die im Hintergrund vor einer Leinwand zu sehen ist.

Am 5. März 2026 wurden in Hallein 44 neue Lesepat:innen durch das Jugendrotkreuz Salzburg für ihren ehrenamtlichen Einsatz qualifiziert. Neben organisatorischen und schulrechtlichen Grundlagen standen praxisnahe Impulse für die Umsetzung im Schulalltag im Fokus. Künftig unterstützen die Lesepat:innen Kinder im gesamten Bundesland Salzburg beim sicheren und sinnerfassenden Lesen.

Das Lesepat:innen-Projekt wurde vor mehreren Jahren im Bundesland Salzburg initiiert und kontinuierlich ausgebaut. Mittlerweile engagieren sich rund 670 Freiwillige, vor allem an Volksschulen. Mit den neu ausgebildeten Lesepat:innen wächst dieses Netzwerk weiter und stärkt die individuelle Unterstützung für Kinder im laufenden Schuljahr.

 

Lesen als Fundament für Bildungserfolg

Die gezielte Förderung der Lesekompetenz ist dem Salzburger Jugendrotkreuz ein großes Anliegen. „Bildung eröffnet Chancen. Entscheidend dafür ist, dass Kinder die Grundfertigkeit Lesen sicher beherrschen – also Texte flüssig und sinnerfassend lesen zu können“, erklärt Stefanie Berker, Mitarbeiterin des Salzburger Jugendrotkreuzes. Sicher lesen zu können unterstützt Schüler:innen nicht nur im Deutschunterricht, sondern bildet auch eine zentrale Grundlage für den Lernerfolg in anderen Schulfächern und für ihren weiteren Bildungsweg.

 

Individuelle Begleitung im Schulalltag

Die Lesepat:innen sind im gesamten Bundesland Salzburg tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf Volksschulen, ergänzt durch Einsätze in Kindergärten und Nachmittagsbetreuungen. In der regelmäßigen und individuellen Betreuung entsteht zwischen Kind und Lesepat:in eine vertrauensvolle Lesebeziehung. Durch wiederholtes Üben, gemeinsames Erarbeiten von Texten und motivierende Begleitung wird die Lesekompetenz nachhaltig verbessert – und zugleich die Freude am Lesen gestärkt.

 

Spürbare Fortschritte bei den Kindern

„Es ist schön zu sehen, wie engagiert die Lesepat:innen in den Einrichtungen sind und die Kinder mit ihrer eigenen Lesemotivation anstecken. Das zeigt den Erfolg des Projektes. Auch die Schulen bestätigen erkennbare Fortschritte in der Lesekompetenz der Kinder, was den wertvollen Einsatz der Lesepat:innen unterstreicht“, berichtet Berker. Das Jugendrotkreuz sieht sich dadurch bestärkt, das Angebot mit zusätzlichen Lesepat:innen konsequent weiterzuentwickeln und auszubauen.

 

Langjährige Kooperation mit der Bildungsdirektion

Das Projekt wird in enger Abstimmung mit der Bildungsdirektion Salzburg umgesetzt. Birgit Heinrich von der Bildungsdirektion Salzburg und Landesreferentin für Lese- und Medienerziehung betont die nachhaltige Bedeutung des Programms: „Seit 2010 engagieren sich Lesepat:innen ehrenamtlich an Salzburger Volksschulen und sind heute ein fester, verlässlicher Baustein der schulischen Leseförderung. In einer Zeit, in der familiäre Unterstützung nicht immer im wünschenswerten Ausmaß möglich ist, leisten sie mit ihrer individuellen 1:1-Begleitung einen wichtigen Beitrag im Erstleseunterricht: Sie stärken die Motivation der Kinder und fördern gezielt die notwendige Leseflüssigkeit. Aktuell sind rund 600 Lesepat:innen im Einsatz und schenken den Schüler:innen wertvolle, persönliche Lesezeit“, so Heinrich.

 

Weitere Ausbildungstermine in Vorbereitung

Angesichts des anhaltenden Bedarfs plant das Jugendrotkreuz weitere Ausbildungsmöglichkeiten für interessierte Freiwillige. Wer Kinder beim Lesenlernen unterstützen möchte, kann sich unter lesepaten@s.roteskreuz.at informieren und anmelden.

 

Fotos (c) Rotes Kreuz Salzburg

Foto 1: Das Jugendrotkreuz Salzburg qualifzierte in Hallein 44 neue Lesepat:innen.

Foto 2: Neben organisatorischen und schulrechtlichen Grundlagen standen praxisnahe Impulse für die Umsetzung im Schulalltag im Fokus.

 

Salzburg, am 9. März 2026

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