Am Donnerstag, den 24. Juli, organisierte Zusammen:Österreich erstmals einen Workshop im Asylquartier Flussbauhof in Salzburg. Gemeinsam mit den ehrenamtlichen Integrationsbotschafter:innen Rohat Mohammad Amin, Elcin Hasan und Soliman Dayoub erhielten die Bewohner:innen Einblicke in sehr persönliche Geschichten über das Ankommen in Österreich, die Hürden beim Neubeginn und die Chancen, die sich durch Eigeninitiative, Durchhaltevermögen und den Erwerb der deutschen Sprache eröffnet haben.
Drei persönliche Geschichten des Ankommens
Die ehrenamtlichen Integrationsbotschafter:innen Rohat Mohammad Amin, Elcin Hasan und Soliman Dayoub berichteten von ihren Wegen nach Österreich und den Herausforderungen beim Neustart.
- Rohat, seit zehn Jahren in Österreich, schilderte seinen schwierigen Anfang ohne Sprachkenntnisse und wie er sich Schritt für Schritt durch Sprachkurse, Arbeit und Engagement in die Gesellschaft integriert hat.
- Elcin, die vor neun Jahren nach Österreich kam, sprach über Unsicherheit in der Anfangszeit und wie ihr Kindheitstraum, Journalistin zu werden, sie motivierte, trotz anfänglicher Hürden die deutsche Sprache zu erlernen.
- Soliman, der vor drei Jahren selbst im Quartier lebte, verdeutlichte, wie er sich mit großem Eigenengagement Deutsch aneignete und heute als Mechatroniker bei Liebherr tätig ist.
Dank an Ehrenamtliche und Unterstützer
Ein besonderer Dank gilt den Integrationsbotschafter:innen, die ihre Erfahrungen offen teilten und dolmetschten, sowie Miguel Zarco Pedraza, Leiter des Integrationszentrums Salzburg, für seine Beratung zu den Deutschkursangeboten des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF).
Foto (c) Rotes Kreuz Salzburg
Foto: Die Integrationsbotschafter:innen mit Bewohner:innen und Laura vom Team des Rotkreuz-Quartiers Flussbauhof.
Salzburg, am 27. August 2025