Einer, für den wir schon die passende Jacke gefunden haben, ist Jakob aus Grödig. Seit Dezember 2019 engagiert er sich freiwillig und aus Überzeugung im Rettungsdienst der Stadt Salzburg: Schon während seines Zivildienstes hat ihn die Arbeit so begeistert, dass für ihn schnell klar war, weiterzumachen.
Was ihn bis heute motiviert, ist vor allem die Vielseitigkeit. Kein Dienst gleicht dem anderen, jede Situation fordert aufs Neue. Neben den Einsätzen schätzt Jakob auch die Möglichkeit, Fortbildungen zu planen und durchzuführen; und vor allem die Gemeinschaft, die weit über den Dienst hinausgeht.
Natürlich gibt es auch herausfordernde Momente. Nicht jede Begegnung ist einfach, manchmal erlebt er auch Unverständnis. Umso mehr bleiben ihm jene Augenblicke in Erinnerung, in denen Dankbarkeit spürbar wird: Wenn Patient:innen im Nachhinein ihren Dank ausrichten lassen oder wenn er erfährt, dass jemand nach einem Einsatz wieder gesund nach Hause zurückkehren konnte. Diese Rückmeldungen geben ihm Kraft und bestätigen ihn in seinem Engagement.
Sein Rat an alle, die überlegen, sich ebenfalls freiwillig einzubringen: Offen sein, sich auf Menschen einlassen und bereit sein zu helfen – gerade dann, wenn es am meisten gebraucht wird. Gerade wenn Situationen fordernd wirken oder Dank nicht sofort sichtbar ist, lohnt es sich, dranzubleiben. Oft zeigt sich erst im Nachhinein, wie viel der eigene Einsatz bewirkt hat.