Am 6. Februar wird weltweit der Internationale Tag gegen FGM/C (Female Genital Mutilation oder Cutting, auf Deutsch: weibliche Genitalverstümmelung oder Beschneidung) begangen. Dieser Tag macht auf eine schwerwiegende Menschenrechtsverletzung aufmerksam, die Millionen von Frauen und Mädchen betrifft – auch in Österreich.
Unter FGM/C versteht man „die teilweise oder totale Entfernung oder sonstige Verletzung der inneren und/oder äußeren weiblichen Geschlechtsorgane aus nicht-medizinischen Gründen“ (WHO, 2008).
Es handelt sich dabei um eine Form geschlechterspezifischer Gewalt mit gravierenden körperlichen, psychischen und sozialen Folgen für die Betroffenen.
Der Internationale Aktionstag bietet Anlass, über häufige Mythen und Missverständnisse rund um FGM/C aufzuklären und auf bestehende Unterstützungsangebote aufmerksam zu machen:
Das Rote Kreuz Steiermark setzt sich mit großem Engagement gegen geschlechterspezifische Gewalt ein. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beratung, Begleitung und Aufklärung von Frauen und Mädchen, die von FGM/C betroffen oder gefährdet sind.
Neben der direkten Unterstützung bieten wir auch Berufsgruppenschulungen für Fachkräfte und Fachkräfte in Ausbildung an, um Wissen zu vermitteln, Handlungssicherheit zu stärken und nachhaltige Präventionsstrukturen in der Steiermark aufzubauen.
FGM/C Koordinationsstelle