Auch wir können selbst betroffen sein
Das Rote Kreuz Kärnten beteiligt sich mit seinen Hilfs- und Sondereinheiten sowie den Führungskräften auf Landes-, Bereichs- und Bezirksebene. Erstmals werden auch einzelne Abteilungen des Landesverbandes eingebunden. Das Landesrettungskommando koordiniert unsere Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung.
Eine besondere Herausforderung: Im angenommenen Ernstfall könnten auch eigene Dienststellen und Systeme teilweise oder vollständig ausfallen. Wir üben daher nicht nur, wie wir Menschen versorgen, sondern auch, wie wir unter erschwerten Bedingungen handlungsfähig bleiben. Dazu braucht es verlässliche Absprachen, klare Zuständigkeiten und das Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Aufgabenbereiche.
Zusammenarbeit auf allen Ebenen
In allen acht Bezirken, den Städten Klagenfurt und Villach sowie auf Landesebene werden Krisenstäbe aktiviert. Für die Stäbe beginnt das Übungsgeschehen bereits am 9. November. Ab 13. November arbeiten die Einsatzkräfte auch draußen realistische Szenarien ab. In Hermagor und Feldkirchen findet die Übung als reines Planspiel statt.
Innerhalb des Roten Kreuzes stimmen die Landes-, Bereichs- und Bezirksrettungskommanden ihre Arbeit eng miteinander ab. Freiwillige Mitarbeiter übernehmen dabei einen wesentlichen Teil der Aufgaben in den Einheiten.
Gemeinsam üben heißt gemeinsam lernen
Die Übung bietet uns die Möglichkeit, Abläufe zu erproben, Erfahrungen auszutauschen und zu erkennen, wo wir uns weiter verbessern können. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen unser Krisenmanagement stärken und uns helfen, auch bei außergewöhnlichen Ereignissen verlässlich für die Menschen in Kärnten da zu sein.
Denn im Ernstfall zählt, dass wir unsere Aufgaben kennen, einander vertrauen und gemeinsam handeln können.