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Gut versorgt rund um den See

Rotes Kreuz für Wörthersee Marathon bereit

(c) reneknabl.com

Rund 70 Mitarbeiter aus allen Kärntner Bezirken, mehr als 25 Einsatzfahrzeuge und zwei Sanitätsstellen: Das Rote Kreuz Kärnten übernimmt beim Wörthersee Marathon am 27. September 2026 die sanitätsdienstliche Versorgung entlang der Strecke. Die Vorbereitungen für das sportliche Großereignis laufen bereits seit Juli auf Hochtouren.

Wenn am Sonntag, dem 27. September, die Läufer beim Wörthersee Marathon an den Start gehen, ist auch das Rote Kreuz Kärnten umfassend im Einsatz. Insgesamt sorgen 42 Sanitäter, 5 Notärztinnen und Notärzte sowie 25 weitere Mitarbeiter aus den Bereichen Einsatzleitung, Logistik und Kommunikation für die sanitätsdienstliche Versorgung der Teilnehmer und Besucher.

Die Mitarbeiter kommen aus allen Kärntner Bezirken und arbeiten am Veranstaltungstag bezirksübergreifend zusammen. Damit bündelt das Rote Kreuz personelle und fachliche Ressourcen aus weiten Teilen Kärntens für die Betreuung des sportlichen Großereignisses. Diese Fähigkeit, bei Bedarf zusätzliche Kräfte und Einsatzmittel zu mobilisieren, zählt zu den besonderen Stärken des Roten Kreuzes. Der reguläre Rettungsdienst bleibt davon unberührt und ist in allen Kärntner Bezirken weiterhin vollständig sichergestellt.

Der Wörthersee Marathon führt über 42,195 Kilometer einmal rund um den See. Neben dem klassischen Marathon stehen auch der „Powerade Team-Marathon“ sowie der Halbmarathon „The Wild Beauty – 21K“ auf dem Programm. Alle Bewerbe starten um 9 Uhr beim Strandbad Klagenfurt. Während Marathon und Team-Marathon wieder in Klagenfurt enden, befindet sich das Ziel des Halbmarathons beim Schlosshotel Velden.

Versorgung entlang der gesamten Strecke

Für eine dichte und flexible sanitätsdienstliche Betreuung stehen entlang der Strecke zwei Sanitätsstellen – eine in Velden und eine in der Ostbucht – sowie acht mobile Sanitätsteams bereit. Unterstützt wird das Rote Kreuz dabei auch von der Österreichischen Wasserrettung, die ein Einsatzboot bereitstellt. Damit können Einsatzkräfte bei Bedarf rasch über den See verlegt werden. Die Koordination des sanitätsdienstlichen Einsatzes erfolgt über eine zentrale Einsatzleitung, die während der gesamten Veranstaltung den Überblick über das Einsatzgeschehen behält.

Umfangreiche Vorbereitungen

Das sanitätsdienstliche Einsatzkonzept wurde in enger Abstimmung mit dem Veranstalter, der WS Marathon GmbH, ausgearbeitet. In die Planung fließen unter anderem der Streckenverlauf, die erwartete Zahl an Teilnehmer und Besucher, die Erreichbarkeit einzelner Streckenabschnitte sowie mögliche Wetterbedingungen ein.

„Eine Veranstaltung dieser Größenordnung erfordert eine sorgfältige Planung und eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Die Koordination mit dem Veranstalter läuft hervorragend. Das Einsatz- und Versorgungskonzept wird eng mit unserem Landeschefarzt Dr. Matthias Schwarz, der auch als leitender Rennarzt fungiert und allen beteiligten Stellen abgestimmt. Unsere Mitarbeiter bringen viel Erfahrung und hohe fachliche Kompetenz mit. Im Mittelpunkt steht für uns, dass die Teilnehmer entlang der gesamten Strecke rasch und professionell versorgt werden können. Wir sind gut vorbereitet und freuen uns darauf, unseren Beitrag zu einem gelungenen Wörthersee Marathon zu leisten“, sagt Landesrettungskommandant Christian Pichler. Insgesamt werden die Rotkreuz-Mitarbeiter am Veranstaltungstag voraussichtlich rund 700 Einsatzstunden leisten.

Gesund und sicher ins Ziel

Eine gute Vorbereitung und ein bewusster Umgang mit den eigenen Kräften tragen wesentlich zu einem sicheren Lauferlebnis bei. Das Rote Kreuz rät daher allen Teilnehmern, auf die Signale ihres Körpers zu achten und das Lauftempo an die persönliche Leistungsfähigkeit, die Strecke sowie an die jeweiligen Wetterbedingungen anzupassen.

„Wer bei einem Marathon startet, sollte gesund und gut vorbereitet sein und die eigene Leistungsfähigkeit realistisch einschätzen. Wichtig ist, ausreichend zu trinken, das Tempo an die persönlichen Voraussetzungen und die Witterung anzupassen und Warnsignale des Körpers ernst zu nehmen. Bei Schwindel, Übelkeit, Schmerzen oder Kreislaufproblemen gilt: Tempo reduzieren, eine Pause einlegen und im Zweifel frühzeitig Hilfe suchen. Unsere Teams sind entlang der Strecke da, wenn sie gebraucht werden“, betont Landeschefarzt Dr. Matthias Schwarz.

Das Rote Kreuz empfiehlt:

  • Nur gesund und mit einem entsprechenden Trainingszustand an den Start gehen.
  • Bereits vor dem Start und während des Laufes regelmäßig und den Bedingungen entsprechend trinken sowie die vorgesehenen Verpflegungsstellen nutzen.
  • Bei starker Sonneneinstrahlung einen geeigneten Kopfschutz tragen.
  • Nicht zu schnell starten und das Rennen möglichst gleichmäßig einteilen.
  • Warnzeichen wie Schmerzen, Schwindel, Übelkeit oder Kreislaufprobleme ernst nehmen, das Tempo reduzieren und gegebenenfalls eine Pause einlegen.
  • Wenn sich Beschwerden nicht rasch bessern, frühzeitig Hilfe bei einem Rotkreuz-Team suchen.
  • Nach dem Zieleinlauf nicht abrupt stehen bleiben, sondern zunächst langsam weitergehen.

Sollte eine Läuferin oder ein Läufer erkennbar gesundheitliche Probleme haben, bittet das Rote Kreuz darum, umgehend das nächste Sanitätsteam zu verständigen. Die Teams befinden sich an festgelegten Punkten entlang der Strecke und sind zusätzlich mobil unterwegs. In einem medizinischen Notfall ist die Rettung unter der Nummer 144 zu alarmieren.

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