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Vernetzungstreffen der Hospiz- und Trauerbegleitung: Die Mitte finden

Man sieht einen farbenfrohen Sonnenuntergang, Wolken und einen Berghang.

Beim jüngsten Vernetzungstreffen der Hospiz- und Trauerbegleitung des Roten Kreuzes Kärnten stand ein besonderer Impuls im Mittelpunkt: Dechant Kons. Rat DDr. Christian Stromberger, Stiftspfarrer in St. Georgen am Längsee, sprach zum Thema „Das rechte Maß – die Mitte finden“.

Mit viel Gespür für Sprache, feinem Humor und großer Lebenserfahrung gelang es ihm, die Teilnehmenden zum Nachdenken anzuregen und gleichzeitig Mut zu machen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie es gelingen kann, im Alltag – und besonders in der Begleitung schwer kranker oder trauernder Menschen – eine gute Balance zu finden: zwischen Nähe und Distanz, zwischen Mitgefühl und Selbstfürsorge sowie zwischen Engagement und dem notwendigen Innehalten.

DDr. Stromberger machte deutlich, dass „die Mitte“ kein fixer Punkt ist, sondern etwas, das immer wieder neu gefunden werden muss. Gerade in der Hospiz- und Trauerbegleitung ist dieses innere Gleichgewicht wichtig, um Menschen in schwierigen Lebenssituationen authentisch und kraftvoll zur Seite stehen zu können.

Brigitte Pekastnig, 3. Vizepräsidentin des Roten Kreuzes Kärnten und Referentin für Gesundheits- und Soziale Dienste, betont die Bedeutung solcher Impulse für die Arbeit der freiwilligen Begleiterinnen und Begleiter:
„Begleitung braucht Haltung – und sie braucht Maß. Der Impuls von DDr. Stromberger macht bewusst, wie wichtig es ist, zwischen Nähe und Distanz achtsam zu balancieren, um Menschen in schweren Zeiten wirklich tragen zu können.“

Der Austausch und die gemeinsamen Impulse werden von den Hospiz- und Trauerbegleiterinnen und -begleitern als wertvolle Stärkung für ihre Arbeit erlebt – eine Arbeit, die viel Menschlichkeit, Kompetenz und innere Haltung verlangt.

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