Das kärntenweite Vernetzungstreffen der Hospiz- und Trauerbegleiter:innen fand am 07.10. im Ausbildungszentrum Cap Wörth statt und brachte Ehrenamtliche sowie Fachkräfte aus allen Regionen Kärntens zusammen. Im Mittelpunkt standen Austausch, Zusammenarbeit und das gemeinsame Ziel, Hürden abzubauen und Barrierefreiheit in der Begleitung schwerkranker und trauernder Menschen zu stärken. Neben der Vernetzung bot die Veranstaltung fachlichen Input durch die 3. Vizepräsidentin und Landesreferentin für Gesundheits- und Soziale Dienste, DGKP Brigitte Pekastnig, akad. LfGuK, sowie durch Ingo Sternig vom Organisationsmanagement der Bestattung Kärnten. Beleuchtet wurden die unterschiedlichen Bestattungsformen in den Weltreligionen, kulturelle Bräuche sowie gesetzliche Normen und Vorschriften. Herr Sternig zeigte auf, wie unterschiedliche Traditionen und rechtliche Rahmenbedingungen die Begleitung von Angehörigen prägen. Das Treffen knüpfte an die Grundidee an, Wissen zu teilen, Sensibilität zu fördern und die Qualität der Hospiz- und Trauerarbeit durch multiprofessionelle Impulse weiterzuentwickeln. Brigitte Pekastnig: „Durch den offenen Austausch und die thematische Vielfalt wird deutlich, wie wichtig es ist, Barrieren in Kommunikation, Kulturverständnis und organisatorischen Abläufen zu erkennen und gemeinsam zu überwinden, um eine möglichst inklusive und respektvolle Begleitung zu ermöglichen.“