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SEIT ÜBER 20 JAHREN MIT HERZ IM EINSATZ FÜR DAS ROTE KREUZ

Andreas ist seit mehr als 20 Jahren eine tragende Säule des Roten Kreuzes im Bezirk Kirchdorf. Was einst mit dem Zivildienst begann, entwickelte sich zu einer langjährigen Leidenschaft. Ob in der Jugendarbeit, als Erste-Hilfe-Lehrbeauftragter oder im Rettungsdienst – sein Engagement ist geprägt von Menschlichkeit, Teamgeist und dem Wunsch, anderen zu helfen.

„Wenn mir vor über 20 Jahren jemand gesagt hätte, dass mein Zivildienst beim Roten Kreuz in Molln der Startschuss für eine lebenslange Reise sein würde, hätte ich es wohl kaum geglaubt. Doch genau so war es. Der Zivildienst ging vorbei, aber das Gefühl, hier am richtigen Platz zu sein, blieb. Seitdem bin ich stolzer Teil dieser freiwilligen Gemeinschaft.“

Nach dem Ende seines Zivildienstes blieb Andreas dem Roten Kreuz treu und übernahm im Laufe der Jahre zahlreiche Aufgabenbereiche. Besonders prägend war seine Tätigkeit als Jugendgruppenbetreuer, bei der er Kindern und Jugendlichen Erste Hilfe sowie die Werte des Roten Kreuzes näherbrachte. Erfolgreiche Erste-Hilfe-Bewerbe und gemeinsame Erlebnisse bei Jugendrotkreuzlagern stärkten nicht nur das Wissen der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sondern auch den Gemeinschaftssinn.

Auch als Erste-Hilfe-Lehrbeauftragter engagierte sich Andreas intensiv in der Ausbildung der Bevölkerung. Sein Ziel war es stets, die Wichtigkeit der Ersten Hilfe verständlich und praxisnah zu vermitteln und Menschen die Angst vor dem Helfen zu nehmen.

Neben der praktischen Arbeit setzte Andreas auch auf kontinuierliche Weiterbildung im Bereich der Führungskräfteausbildung.

„Was mich nach all den Jahren immer noch jeden Tag aufs Neue freut, ist die gelebte Kameradschaft. Es ist die Leidenschaft, im entscheidenden Moment professionell und menschlich zu helfen und für Personen da zu sein, welche auf Hilfe angewiesen sind. In dieser Zeit durfte ich Momente erleben, die man niemals vergisst und die zeigen, wie nah Freud und Leid im Rettungsdienst beieinanderliegen“, erzählt Andreas. So erinnert er sich an eine ungeplante Hausgeburt nach einem Blasensprung, bei der das Team innerhalb kürzester Zeit professionelle Hilfe leisten musste. Ebenso eindrucksvoll bleiben erfolgreiche Reanimationen, bei denen durch das Zusammenspiel aller Einsatzkräfte ein Menschenleben gerettet werden konnte.

Für Andreas bedeutet die Freiwilligkeit weit mehr als nur Freizeitgestaltung. Es sei eine Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, Menschen zu unterstützen und gleichzeitig persönlich zu wachsen. Das Roten Kreuz vermittle nicht nur wertvolle Fähigkeiten für das Leben, sondern schaffe auch tiefe Freundschaften und ein starkes Gemeinschaftsgefühl.

Egal ob jung oder alt: Das Rote Kreuz bietet dir eine Familie, eine sinnvolle Aufgabe und Fähigkeiten, die dich ein Leben lang begleiten. Werde Teil von etwas Großem – es lohnt sich ab dem ersten Tag!