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Freiwilliges Sozialjahr: „Wir bekommen so viel Dankbarkeit zurück“

Ausprobieren, was zu dir passt – und dabei Sinn stiften. Seit 2016 bietet das OÖ. Rote Kreuz Menschen ab 18 Jahren die Möglichkeit, im Rahmen eines Freiwilligen Sozialjahres wertvolle Erfahrungen im Rettungsdienst sowie in den Gesundheits- und Sozialen Diensten zu sammeln. Seit Kurzem ist auch das Jugendrotkreuz Teil dieses Angebots. „Die jungen Menschen entwickeln sich weiter, sammeln wertvolles Wissen und erleben echte Gemeinschaft“, sagt Rotkreuz-Präsident Diplom-Päd. Gottfried Hirz.

Felix und ein Kind beim Hausaufgaben machen.
Felix macht derzeit sein Freiwilliges Sozialjahr in der Lerninsel in Traun und begleitet Kinder dort bei ihren Lernerfolgen.

Anna Bleckenwegner, Emely Oberhumer und Felix Öllinger sind drei junge Menschen, die aktuell beim Jugendrotkreuz ein Freiwilliges Sozialjahr absolvieren. „Wir haben gemeinsam ganz viel Spaß und bekommen von den Kindern so viel Wertschätzung und Dankbarkeit zurück“, sagt Bleckenwegner. Sie besucht im Bezirk Ried Kindergärten und hält Lesecoachings mit Volksschülern sowie die Jugendgruppenstunden ab. Anna Bleckenwegners Pendant im Bezirk Vöcklabruck ist Emely Oberhumer. Gemeinsam mit ROKO, der freundlichen Figur des Jugendrotkreuzes, vermittelt die 20-Jährige Kindergartenkindern spielerisch Erste Hilfe, Gefahrenbewusstsein und Sozialkompetenzen. „Wenn die Kinder zum ersten Mal den Erste-Hilfe-Koffer oder ein Rettungsauto von innen sehen, sind sie immer begeistert“, sagt Oberhumer.

80 Prozent engagieren sich auch danach freiwillig beim OÖ. Roten Kreuz

Das Freiwillige Sozialjahr bietet die Chance, persönlich zu wachsen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln und es wirkt nachhaltig: Rund 80 Prozent der Absolventen engagieren sich auch danach weiterhin freiwillig beim OÖ. Roten Kreuz. „Ich würde das Freiwillige Sozialjahr jedem weiterempfehlen, der sich persönlich weiterentwickeln und herausfinden möchte, was wirklich zu ihm passt. Ich habe mich für ein Freiwilliges Sozialjahr entschieden, weil ich dadurch selbstbewusster werde und ich mich mehr traue“, sagt Felix Öllinger. Der 18-Jährige ist vorwiegend in der Lerninsel in Traun tätig. Er bereitet für die Kinder das Essen vor, spielt, liest und lernt mit ihnen für Tests und Schularbeiten. „Dass ich die Kinder unterstützen kann, gibt mir ein unfassbar gutes Gefühl“, sagt Öllinger.

Der respektvolle Umgang mit anderen, das Mitgestalten im Team und das Gefühl, gebraucht zu werden, stehen im Mittelpunkt beim Freiwilligen Sozialjahr. „Es entstehen auch viele neue Freundschaften und wir ‚FSJ-ler‘ haben eine tolle Verbindung“, sagt Emely Oberhumer.

Mit einem Freiwilligen Sozialjahr kann im April, September und Oktober gestartet werden. Bewerbungen werden gerne per Mail an personal@o.roteskreuz.at. angenommen. Weitere Informationen unter: www.roteskreuz.jobs/berufe/zivildienst-und-berufseinstieg

Videointerviews mit Anna Bleckenwegner, Emely Oberhumer und Felix Öllinger unter: www.instagram.com/roteskreuzooe

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